• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Online-Umsätze im Mittelstand legen deutlich zu

30.12.2025

Online-Umsätze im Mittelstand legen deutlich zu

Der Mittelstand verzeichnet ein starkes Umsatzwachstum im Online-Handel, während der Gesamtumsatz nur moderat steigt. Digitale Vertriebskanäle gewinnen an Bedeutung.

Beitrag mit Bild

©Cybrain/fotolia.com

Mittelständische Unternehmen in Deutschland haben im Jahr 2024 insgesamt 306 Milliarden Euro im Online-Handel mit Produkten und Dienstleistungen verdient. Das waren 30 Milliarden Euro oder 11 % mehr als noch ein Jahr zuvor. Die Gesamtumsätze im Mittelstand stiegen dagegen nominal nur um rund 2 % – die Einnahmen aus dem Online-Handel wuchsen also überproportional stark.

Das sind Ergebnisse einer Kurzstudie zum Online-Handel im Mittelstand von KfW Research. Die Studie basiert auf dem KfW-Mittelstandspanel, der einzigen repräsentativen Befragung für den gesamten deutschen Mittelstand. Zwischen Februar und Juni 2025 beteiligten sich mehr als 13.000 Unternehmen.

Corona-Pandemie als Booster

In der Corona-Pandemie waren die Umsätze aus E-Commerce im Mittelstand im Jahr 2021 auf einen Höchststand von 325 Milliarden Euro gestiegen. In den beiden Folgejahren gingen die Erträge dann deutlich zurück auf 290 Milliarden Euro 2022 und 276 Milliarden Euro im Jahr 2023. Nun wurde die 300-Milliarden-Schwelle wieder geknackt. „Der jüngste Zuwachs zeigt die außerordentlich hohe Bedeutung digitaler Vertriebswege auch für den Mittelstand. Viele mittelständische Unternehmen investieren in ihre Digitalisierung und diese Bemühungen werden in den kommenden Jahren sicher weiter zunehmen“, sagt Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW.

In Summe haben rund 868.000 kleine und mittlere Unternehmen im Jahr 2024 Umsätze über digitale Kanäle erzielt. Das entspricht 22 % aller mittelständischen Unternehmen. Der Beitrag, den E-Commerce zum Gesamtumsatz dieser Unternehmen beisteuerte, legte mit durchschnittlich 27 % leicht zu.

(KfW Research vom 17.12.2025 / RES JURA Redaktionsbüro – vcd)


Weitere Meldungen


Meldung

©tadamichi/fotolia.com

16.07.2026

Wirtschaftsprüfer wachsen trotz Rezession weiter

Der deutsche Markt für Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung bleibt auf Wachstumskurs. Nach einem Plus von 7,6% im Jahr 2024 stieg das Marktvolumen 2025 um 6,1% auf 22,6 Milliarden Euro. Die 25 umsatzstärksten Gesellschaften legten im Durchschnitt sogar um 8,1% zu. Das zeigen erste Ergebnisse der Lünendonk-Studie 2026, die im August erscheinen soll. Deloitte erreicht erstmals Platz

Wirtschaftsprüfer wachsen trotz Rezession weiter
Meldung

©tashatuvango/ fotolia.com

14.07.2026

Investitionsbereitschaft im Mittelstand fällt auf Allzeittief

Die Investitionsbereitschaft deutscher Mittelständler ist so niedrig wie seit Beginn der Erhebung 1995 nicht mehr. Nur noch 52% der Unternehmen wollen in den kommenden sechs Monaten investieren. Das zeigt eine Umfrage der DZ Bank und des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken unter mehr als 1.000 Firmen. Hohe Kosten bremsen Unternehmen Die Geschäftserwartungen bleiben schwach:

Investitionsbereitschaft im Mittelstand fällt auf Allzeittief
Meldung

©pitinan/123rf.com

14.07.2026

Elektroprämie befeuert den deutschen E-Auto-Markt

Die staatliche Kaufprämie hat den deutschen Elektroautomarkt im zweiten Quartal deutlich belebt. Mit knapp 208.400 Neuzulassungen wurde ein neuer Quartalsrekord erreicht. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg der Absatz um 54%. Von dem Wachstum profitieren jedoch vor allem ausländische Hersteller. Deutsche Konzerne wachsen langsamer Die deutschen Autobauer steigerten ihre Elektroverkäufe zwar um 31%, ihr gemeinsamer Marktanteil sank

Elektroprämie befeuert den deutschen E-Auto-Markt
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)