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02.03.2026

Exit-Blockade für Private Equity: EU sucht Lösungen

Funktionierende Exit-Märkte sind essenziell für einen lebendigen Beteiligungs- und Innovationsstandort Europa. Nur wenn Investoren ihre Beteiligungen erfolgreich veräußern können, steht Kapital für neue Projekte zur Verfügung.

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Private-Equity-Investoren in der EU sehen sich weiter mit Herausforderungen konfrontiert, wenn sie ihre Beteiligungen veräußern wollen, etwa durch Börsengänge (IPOs) oder den Verkauf von Unternehmensanteilen. Doch ohne funktionierende Ausstiegsmöglichkeiten stockt der Kapitalfluss. Dazu hat die Europäische Kommission eine öffentliche Konsultation gestartet. Bis zum 27.04.2026 können Startups, Wachstumsunternehmen, Private-Equity-Fonds und weitere Stakeholder ihre Erfahrungen teilen.

Beitrag zur Spar- und Investitionsunion

Investoren sind auf bereits realisierte Renditen angewiesen, um neue Projekte zu finanzieren, während junge, innovative Unternehmen oft keine Alternative zu traditioneller Bankenfinanzierung haben. Mit dieser Initiative sollen Beiträge eingeholt werden, etwa zu Hindernissen beim Ausstieg, der Machbarkeit einer Sekundärmarkt-Plattform für nicht börsennotierte Anteile oder der Nutzung solcher Plattformen für neue Eigenkapitalbeschaffung. Die Ergebnisse fließen in die Arbeit der Kommission zur Spar- und Investitionsunion ein, die den Zugang zu Finanzierung für EU-Unternehmen verbessern soll.

(EU-Kommission vom 02.03.2026 / RES JURA Redaktionsbüro – vcd)


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