21.07.2026

Konjunkturerwartungen steigen kräftig

Die Konjunkturerwartungen steigen deutlich, doch Deutschlands aktuelle Wirtschaftslage bleibt schwach und von Risiken geprägt.

Beitrag mit Bild

© Sergey Nivens/fotolia.com

Im Juli steigen die Erwartungen erneut kräftig an. Der ZEW-Index steigt um 15,8 Punkte stark an und beträgt nun plus 26,3 Punkte. Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage erfährt ebenfalls einen Anstieg, wenn auch in einem geringeren Ausmaß. Der Lageindikator für Deutschland liegt mit minus 77,6 Punkten um plus 3,4 Punkte über dem Vormonatswert.

Reformpaket scheint Wirkung zu zeigen

„Die Erwartungen hellen sich im Juli weiter auf. Das Reformpaket scheint Wirkung zu zeigen. Insbesondere die exportorientierten Sektoren, sowie die Binnennachfrage verzeichnen stabile Zuwächse. Die Entwicklung des Iran-Konflikts und des Ölpreises bleibt dennoch ein zentraler Unsicherheitsfaktor für die Erholung Deutschlands“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Dr. h.c. Achim Wambach, PhD die aktuellen Ergebnisse.

Maschinenbau und Konsum treiben Erwartungen nach oben

Die meisten Branchen verzeichnen eine Verbesserung im Juli. Insbesondere hellen sich die Aussichten für den Maschinenbau und den privaten Konsum um jeweils plus 14,5 bzw. plus 14,7 Punkte auf. Auch die Chemie- und Pharmaindustrie, sowie die Metallindustrie verzeichnen stabile Zuwächse im Juli, verbleiben aber eindeutig im negativen Bereich. Im Gegensatz zur Juni-Entwicklung verbessert sich der Saldo der Baubranche um 12,7 Punkte und nähert sich der Null-Linie. Dagegen verzeichnet die Fahrzeugindustrie ein Minus von 46,6 Punkten (minus 11,3 Punkte gegenüber dem Vormonat).

Die Erwartungen für die Eurozone steigen im Juli. Der Index liegt mit einem Saldo von 23,4 Punkten um 13,9 Punkte höher als im Juni. Die Bewertung der Lage bleibt negativ, verbessert sich aber um 5,7 Punkte. Diese liegt bei minus 37,7 Punkten.

(ZEW vom 21.07.2026 / RES JURA Redaktionsbüro – vcd)


Weitere Meldungen


Meldung

©fotomek/fotolia.com

24.09.2026

Studie: Banken liegen bei KI-Governance vorn

Banken, die konsequent auf vertrauenswürdige künstliche Intelligenz setzen, erzielen deutlich höhere Erträge aus ihren KI-Investitionen. Das zeigt der aktuelle „Data and AI Impact Report“ des Softwareanbieters SAS, dessen Daten vom Marktforschungsunternehmen IDC erhoben wurden. Banken liegen beim KI-Vertrauen vorn Im Branchenvergleich zählen Banken zu den Vorreitern. Ihr Trustworthiness-Index stieg binnen eines Jahres um 12,8 Punkte

Studie: Banken liegen bei KI-Governance vorn
Meldung

©helmutvogler/fotolia.com

23.09.2026

Pontes startet: Zentralbankgeld für tokenisierte Märkte

Das Eurosystem treibt die Tokenisierung der Finanzmärkte voran. Am 21.09.2026 hat die Europäische Zentralbank (EZB) mit „Pontes“ eine Infrastruktur gestartet, über die Geschäfte mit tokenisierten Vermögenswerten in Zentralbankgeld abgewickelt werden können. Damit setzt die Notenbank erstmals ihre Strategie für einen stärker auf Distributed-Ledger-Technologie (DLT) basierenden Finanzmarkt praktisch um. Sicheres Geld für digitale Märkte Tokenisierung soll

Pontes startet: Zentralbankgeld für tokenisierte Märkte
Meldung

pitinan/123.rf.com

22.09.2026

Deutscher KI-Markt wächst um 48 %

Deutschland investiert deutlich mehr in Künstliche Intelligenz, und generative KI treibt das Wachstum. Im laufenden Jahr verdoppeln sich die Ausgaben für generative KI voraussichtlich auf 11,5 Milliarden Euro, nach 5,7 Milliarden Euro im Vorjahr. Der gesamte KI-Markt aus Software, Services und Hardware wächst um 48 Prozent auf 28,7 Milliarden Euro, nach 19,4 Milliarden Euro in

Deutscher KI-Markt wächst um 48 %
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)