Das geplante nationale Gebäudeenergieregister soll nach Angaben der Bundesregierung auch Finanzunternehmen bei der Bewertung und Finanzierung von Immobilien unterstützen. „Das Gebäudeenergieregister kann für Finanzunternehmen bei der Bepreisung von Krediten oder dem Zeichnungsgeschäft hilfreich sein, indem es erleichtert, energetische Kennzahlen verfügbar zu machen“, schreibt sie in der Antwort (21/7442) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Zudem könne das Gebäudeenergieregister dazu beitragen, Finanzmarktteilnehmern bei Immobilien die Zusammenstellung von Nachhaltigkeitsdaten zu erleichtern.
Viele Details noch offen
Viele Einzelheiten zu dem Register sind laut Antwort allerdings noch offen. Die Entwicklung sei derzeit ausgeschrieben. So liegen nach Angaben der Bundesregierung noch keine Details dazu vor, wie Finanzinstitute auf die Daten zugreifen können, welche technischen Schnittstellen eingerichtet werden oder wie Daten übermittelt werden sollen. Auch zum konkreten Zeitplan für Entwicklung, Pilotierung und produktiven Betrieb macht sie noch keine Angaben.
(Dt. Bundestag vom 07.08.2026 / RES JURA Redaktionsbüro – vcd)

