Rund drei Viertel aller KMU (73 %) müssen nach eigener Einschätzung noch (weitere) Investitionen tätigen, um perspektivisch klimaneutral zu wirtschaften – dies zeigt eine Sonderbefragung zum KfW-Mittelstandspanel.
Der Handlungsbedarf ist breit gefächert: Über die Hälfte der KMU muss in mindestens drei Feldern investieren, insbesondere in klimafreundliche Mobilität, die Erzeugung / Speicherung erneuerbarer Energien sowie die Energieeffizienz in bestehenden Gebäuden. Dabei stuft mehr als die Hälfte der KMU das erforderliche Investitionsvolumen als (sehr) hoch ein.
Für die Finanzierung ergeben sich daraus wichtige Implikationen. Eigenmittel sind zwar derzeit die am häufigsten genutzte Finanzierungsquelle für Klimaschutzinvestitionen, doch gehen 60 % der KMU mit Investitionsbedarf davon aus, künftig externe Finanzierungsmittel zu benötigen. Zugang zu externem Kapital wird damit zu einer entscheidenden Voraussetzung für das Gelingen der grünen Transformation.
(KfW Research vom 02.09.2026 / RES JURA Redaktionsbüro – vcd)

