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21.02.2018

2017 Rekordjahr für Transaktionen in der Erneuerbare Energien Branche

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© Kara / fotolia.com

Der Bereich Erneuerbare Energien stößt bei Investoren auf immer größeres Interesse. Diese beabsichtigen im Jahr 2018 vor allem in Deutschland und China weiter in diesem Sektor zu investieren. Das zeigt die KPMG-Analyse „Great expectations – Deal making in the renewable energy sector“. Demnach hat die Zahl der M&A-Deals im Bereich Erneuerbare Energien 2017 mit 406 Transaktionen (Gesamtvolumen 40,1 Milliarden Euro) einen neuen Höchststand erreicht. 

Jeweils 40 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass 2018 vor allem in Deutschland und China die Zahl der entsprechenden M&A-Deals am stärksten steigen wird. Michael Salcher, Head of Energy & Natural Resources bei KPMG in Deutschland: „Die Voraussetzungen könnten für einen Markt kaum besser sein. Spätestens seit dem Pariser Klimaabkommen ist klar, dass der Trend auch weltweit hin zu den Erneuerbaren Energien unumstößlich ist. Das Wachstum wird politisch forciert. Angesichts der Energiewende in Deutschland ist es nachvollziehbar, dass das Interesse der Investoren an Projekten im Bereich Erneuerbare Energien hierzulande ungebrochen ist.“

China stößt wegen seiner langfristigen Strategie für erneuerbare Energien auf ähnliches Interesse. Die Regierung plant im Rahmen ihres 13. Fünfjahresplans,  umgerechnet 377 Milliarden US-Dollar in erneuerbare Energien zu investieren und die installierte Kapazität bis 2020 auf 680 GW zu erhöhen.

Rückenwind der Investoren für Offshore-Windprojekte

Bezogen auf die Teilsektoren sagen 43 Prozent der Befragten, dass die Offshore-Windenergie in den nächsten 12 Monaten den größten Anstieg bei Fusionen und Übernahmen verzeichnen wird, gefolgt von Wasserkraft (39 Prozent) und Photovoltaik (16 Prozent).

Steigende Bewertungen erwartet

Über 80 Prozent aller Befragten erwarten für die kommenden zwei Jahre steigende Bewertungen vor allem für Offshore-Projekte und im Bereich Photovoltaik. Annette Schmitt, Partnerin im Bereich Deal Advisory von KPMG: „Wer als großer Player im Bereich der Erneuerbaren mitmischen möchte, kommt nicht um Investitionen in Offshore-Windenergieparks darum herum. Ähnliches gilt auch für großflächige Photovoltaikprojekte, die in Deutschland beispielsweise durch das neue Auktionsverfahren und aussichtsreiche Ausschreibungsflächen eine Renaissance erleben könnten.“

(Pressemitteilung KPMG vom 16.02.2018)


Redaktion

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