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12.07.2021

Investieren nach COVID: Deutschland weltweit auf Platz 4

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© Miriam Dörr/fotolia.com

Der „2021 Venture Capital and Private Equity Country Attractiveness Index“ der IESE Business School, der emlyon business school und eXapital sieht die USA weiter auf Platz eins. Es folgen Großbritannien, Japan und auf Platz vier Deutschland. Deutschland rage besonders im Bereich menschliches und soziales Umfeld heraus und belege dort weltweit Platz zwei. Auch in den Bereichen Konjunktur und Geschäftschancen sei Deutschland ganz vorne dabei.

Der Index bewertet das Investitionsklima für Venture Capital und Private-Equity in 125 Ländern. Analysiert wurden Tausende Datensätze zu Konjunktur, Tiefe der Kapitalmärkte, Steuersystem, Anlegerschutz und Unternehmensführung, menschlichem und sozialem Umfeld, Unternehmenskultur und Geschäftschancen.

Vereinigten Staaten sind der unangefochtener Investorenmagnet

Die Vereinigten Staaten sind laut Studie der unangefochtene Investorenmagnet. China, Südkorea und Frankreich finden sich erstmalig in den Top 10. Die Spitzengruppe der Länder, besonders China, wird sich von der COVID-bedingten Rezession zügig erholen, so die Prognose.

Großbritannien trotz Brexit nach wie vor Nummer eins in Europa

Herausragend in allen sechs Bereichen sind die Vereinigten Staaten mit einer Punktzahl von 100 das Maß der Dinge. Großbritannien ist nach wie vor Nummer eins in Europa. Der Brexit schlage sich in den Daten zumindest bis jetzt nicht nieder, wohl überlagert von den Auswirkungen der Pandemie.

Lücke zwischen Spitzenreiter USA und Großbritannien ist größer geworden

Die Lücke zwischen dem Spitzenreiter USA und dem Zweitplatzierten Großbritannien ist größer geworden, der Abstand der anderen in den Top fünf habe sich verringert. Ursache hierfür seien auch die Auswirkungen der Pandemie auf die Finanzmärkte, die die Unterschiede zwischen den Ländern einebneten.

Investoren spähen nach aufstrebenden Ökonomien

Für Venture Capital und Private Equity spähen viele Investoren nach aufstrebenden Ökonomien. Der Index mahnt, die Risikofaktoren schlecht entwickelter Märkte in die Überlegungen einzubeziehen. Der Fünfjahresvergleich offenbart, welche Länder sich in die richtige Richtung bewegten.

Entwickelt wurde der „Venture Capital and Private Equity Country Attractiveness Index” vom Center for International Finance der IESE Business School gemeinsam mit der emlyon business school and eXapital. Namentlich zeichnen für den Index Alexander Groh von emlyon, IESE-Professor Heinrich Liechtenstein und Karsten Lieser, eXapital, sowie IESE-Gastwissenschaftler Markus Biesinger verantwortlich. Die Studie erscheint in diesem Jahr zum zehnten Mal.

Weitere Informationen zum „Venture Capital and Private Equity Country Attractiveness Index” finden Sie hier.

(Pressemitteilung IESE Business School München vom 09.07.2021)


Redaktion

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