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30.09.2021

Cyber-Versicherung: Nur genaue Risikoanalyse kann massiven Prämienanstieg abmildern

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© anyaberkut/fotolia.com

Der Markt für Cyber-Versicherungen befindet sich im Wandel. Schäden durch Cyberattacken nehmen weltweit stark zu. Das bleibt für den Versicherungsschutz von Unternehmen nicht folgenlos: Die Prämien steigen erheblich. In diesem veränderten Marktumfeld wird Unternehmen empfohlen dem Abschluss von Verträgen präzise Risikoanalysen vorzuschalten. So lassen sich etwaige Schwachstellen im Vorfeld ausräumen und passgenaue Versicherungslösungen einkaufen.

Dies geht aus dem Marktreport 2021 des Beratungs- und Dienstleistungsunternehmens Aon hervor.

Unternehmen und Institutionen haben in beunruhigendem Maße mit Cyberattacken zu kämpfen, die Zahl von Ransomware-Angriffen steigt weltweit. In zunehmenden Umfang werden Betriebsabläufe durch international agierende, kriminelle Netzwerke lahmgelegt. Das dadurch entstandene Schadenaufkommen ist in den beiden vergangenen Jahren um ein Vielfaches gestiegen. In diesem Umfeld sind vor allem für internationale Großunternehmen erhebliche Prämiensteigungen und sogar Kapazitätsengpässe zu erwarten.

Im Bereich der Industrieversicherungen müssen Unternehmen in der Regel mit mindestens 30 Prozent Prämienanstieg rechnen. Unternehmen, die ihren Versicherungsschutz in der Vergangenheit sehr günstig eingekauft haben, könnten sogar dreistellige Prämiensteigungen drohen. In kleinen und mittleren Unternehmen kommt diese Entwicklung verzögert an und wird sich wahrscheinlich zunächst in moderaten Preiserhöhungen zeigen.

„Für große Unternehmen kommt es zukünftig noch mehr darauf an, den exakt passenden Versicherungsschutz einzukaufen“, erläutert Thomas Pache, Head of Cyber Solutions bei Aon. „Dazu gehören im Vorfeld aussagekräftige Daten zur Risikoqualität und -quantität durch neue Instrumente wie Cyberimpact-Analysen, die immer wichtiger werden. Nur so lassen sich Risiken passgenau identifizieren und gezielt absichern.“

Weiterführende Informationen finden Sie hier.

(Pressemitteilung Aon vom 30.09.2021)


Redaktion

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