• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Containerumschlag: Rückschlag für Welthandel

24.06.2015

Containerumschlag: Rückschlag für Welthandel

Beitrag mit Bild

Corporate Finance

Im Mai 2015 ist der Containerumschlag-Index des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und des Instituts für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) von 119,8 auf 117,9 gesunken. Damit erlitt der Index einen klaren Rückschlag.

Rückgänge des Containerumschlags meldeten insbesondere einige asiatische Häfen und Häfen im Ostseeraum. Die aktuelle Schnellschätzung für Mai stützt sich auf Angaben von 40 Häfen, die nahezu 70 Prozent des im Index abgebildeten Umschlags tätigen; sie dürfte daher wenig revisionsanfällig sein. In den Index gehen die vom ISL im Rahmen seiner Marktbeobachtung fortlaufend erhobenen Angaben zum Containerumschlag in 81 internationalen Häfen ein, die rund 60 Prozent des weltweiten Containerumschlags tätigen.

Rückschlüsse auf den Welthandel durch Containerumschläge

Da der internationale Handel im Wesentlichen per Seeschiff abgewickelt wird, lassen die Containerumschläge zuverlässige Rückschlüsse auf den Welthandel zu. Weil viele Häfen bereits zwei Wochen nach Ablauf eines Monats über ihre Aktivitäten berichten, ist der RWI/ISL-Containerumschlag-Index ein zuverlässiger Frühindikator der Entwicklung des internationalen Handels mit verarbeiteten Waren und damit auch der weltwirtschaftlichen Aktivität. Ein ähnlich niedriger Indexstand wie im Mai 2015 war zuletzt vor einem Jahr beobachtet worden.

(RWI Essen  / Viola C. Didier)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

©zapp2photo/fotolia.com

05.11.2026

Exportfinanzierung im geopolitischen Stresstest

Geopolitische Spannungen, Sanktionen und verschärfte Exportkontrollen erschweren zunehmend die Finanzierung internationaler Geschäfte. Neben der wirtschaftlichen Tragfähigkeit entscheiden heute auch regulatorische Anforderungen und geopolitische Risiken darüber, ob Exportgeschäfte finanzierbar bleiben. MMag. Marta Zuliamis, Counsel bei Baker McKenzie, und Dr. Oliver Socher, Partner bei Baker McKenzie, erläutern, welche Finanzierungsstrukturen unter diesen Bedingungen an Bedeutung gewinnen, welche Rolle

Exportfinanzierung im geopolitischen Stresstest
Meldung

©pitinan/123rf.com

04.11.2026

CFO-Studie: Zwischen großen Zielen und knappen Ressourcen

Laut einer aktuellen CFO-Studie des Beratungsunternehmens RGP erwarten 89% der CFOs eine positive Geschäftsentwicklung in den kommenden zwölf Monaten. Allerdings geben 49% an, dass ihre Transformationsvorhaben die verfügbaren Umsetzungskapazitäten übersteigen. Nur 31% berichten, dass mindestens drei Viertel ihrer großen strategischen Initiativen in den vergangenen drei Jahren die angestrebten Ergebnisse fristgerecht erreicht haben. Hohe Verantwortung, wenig

CFO-Studie: Zwischen großen Zielen und knappen Ressourcen
Meldung

©putilov_denis/fotolia.com

03.11.2026

Deutschlands Rechenzentren vor gewaltigem Wachstum

Künstliche Intelligenz (KI) verändert den deutschen Rechenzentrumsmarkt grundlegend. Laut einer aktuellen Bitkom-Studie werden 2035 bereits 55 % der Kapazitäten für KI und Hochleistungsrechnen (HPC) benötigt. 2026 liegt der Anteil noch bei 20 %. Die gesamte IT-Anschlussleistung soll von 3.300 Megawatt auf rund 9.700 Megawatt steigen. Damit bleibt Deutschland Europas größter Rechenzentrumsstandort. International wächst jedoch der

Deutschlands Rechenzentren vor gewaltigem Wachstum
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)