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29.07.2025

Beteiligungsstudie 2025: Mittelstand im Zentrum der Investorenstrategie

Trotz geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten bleibt der deutsche Mittelstand ein attraktives Ziel für Private Equity, insbesondere im Small- und MidCap-Segment.

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Im Mittelpunkt des aktuellen Marktgeschehens stehen Investitionen in den deutschen Mittelstand – begünstigt durch stabile Unternehmensstrukturen und einen demografisch bedingten Generationswechsel, zeigt die aktuelle Beteiligungsstudie von Rödl & Partner. Bevorzugte Sektoren sind Industrials, Services, IT/Software und Health Care. Rund die Hälfte der analysierten Private-Equity-Gesellschaften fokussiert sich auf Zielunternehmen mit einem Umsatz von bis zu 50 Mio. Euro, etwa 30 % auf Unternehmen mit Umsätzen zwischen 50 und 250 Mio. Euro. Die Risikobereitschaft bleibt dabei auf dem Niveau des Vorjahres, ebenso die Einschätzung zur Bewertungssituation, die mehrheitlich als konstant angesehen wird. Das Kapitalangebot ist weiterhin hoch, während die Renditeerwartungen ambitioniert bleiben: Die Mehrheit rechnet mit Eigenkapitalrenditen zwischen 20 und 30 %, einzelne Investoren erwarten sogar noch höhere Werte.

Anstieg der erwarteten Transaktionen

Die Planungen für 2025 zeigen einen leichten Anstieg der erwarteten Transaktionen. Drei bis vier Deals gelten für viele Häuser als realistisches Ziel, während kleinere Beteiligungszahlen weiterhin ein häufiger Zielwert bleiben. 68 % planen ein bis zwei Exits, vor allem unrealistische Preisvorstellungen erschweren Verkäufe. Gleichzeitig zeigt sich das Fundraising-Klima stabil bis leicht verbessert: 45 % erwarten konstante Bedingungen, 23 % eine positive Entwicklung.

„Trotz geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten bleibt der deutsche Mittelstand ein attraktives Ziel für Private Equity – insbesondere im Small- und MidCap-Segment, das sich als besonders resilient erwiesen hat. Genau da liegt aktuell der Sweet Spot der Investoren“, erklärt Jochen Reis, Partner und Leiter des Bereichs Transaction and Valuation Services bei Rödl & Partner am Standort Eschborn. „Gefragt sind jedoch gezielte und differenzierte Ansätze: Wer sektorales Know-how mitbringt, über proprietären Zugang verfügt und selektiv investiert, verschafft sich klare Wettbewerbsvorteile. Die Investitionsbereitschaft ist vorhanden, allerdings fokussierter und strategischer als in den Jahren zuvor.“

Zur Studie

Die internationale Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Rödl & Partner stellt ihre aktuelle Studie zur deutschen Beteiligungsbranche 2025 vor. In der Studie wurden über 350 Beteiligungsgesellschaften zu den aktuellen Entwicklungen auf dem Private-Equity-Markt befragt. Der Schwerpunkt liegt auf Investments im deutschen Mittelstand, der für in- und ausländische Investoren besonders attraktiv scheint. Die Studie beleuchtet die Entwicklungen des Jahres 2024 und gibt einen Ausblick auf die Erwartungen für 2025.

(Rödl u Partner vom 29.07.2025 / RES JURA Redaktionsbüro – vcd)


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