21.01.2016

500 Mio. für innovative Unternehmen

CFO Survey: Geschäfts- und Konjunkturaussichten für Deutschland im Sinkflug

Corporate Finance

Innovative Unternehmen werden 2016 noch besser gefördert: Eine gemeinsame Initiative von EU, EIF und KfW zugunsten von innovativen Unternehmen ermöglicht den Unternehmerkredit Plus mit einem Zusagevolumen von 500 Mio. Euro.

Das seit 1. Dezember 2014 in einer Pilotphase laufende Programm „Unternehmerkredit Plus“ für innovative Unternehmen wird weiter durch die KfW angeboten. Das Besondere an dem Programm: KfW und der Europäische Investitionsfonds (EIF) übernehmen gemeinsam mit dem Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) 50 % des Kreditrisikos der durchleitenden Finanzierungspartner und erleichtern ihnen so die Kreditvergabe. Für den Unternehmerkredit Plus steht bis 31.12.2017 ein Garantievolumen von 125 Mio. EUR bereit, was einem Zusagevolumen von 500 Mio. EUR entspricht.

Innovative KMU und Freiberufler profitieren

Die Zielgruppe bleibt unverändert: Etablierte innovative mittelständische Unternehmen und Freiberufler erhalten die besonders günstigen Finanzierungen für Investitionen und Betriebsmittel, max. 7,5 Mio. Euro pro Vorhaben. „Innovative“ Unternehmen im Sinne des Programms müssen mindestens eines von mehreren Kriterien erfüllen; beispielsweise: Das Unternehmen hat in den letzten 24 Monaten ein Patent angemeldet. Anträge können interessierte Unternehmen ab sofort bei den Finanzierungspartnern der KfW einreichen. Durch die Unterstützung der Europäischen Union kann die KfW die ohnehin vergünstigten Zinsen noch einmal verbilligen. So werden Zinssätze in der besten Preisklasse ab 1, 00 % angeboten.

(KfW, PM vom 15.01.2016/ Viola C. Didier)


Redaktion

Weitere Meldungen


Startup on Display of Vending Machine.
Meldung

© tashatuvango/fotolia.com

28.09.2022

Start-up-Report 2022: Zahl der Start-ups überwindet Corona-Knick und steigt im Jahr 2021 wieder an

Der Bestand an innovations- oder wachstumsorientierten jungen Unternehmen in Deutschland hat sich wieder erholt. Nach dem coronabedingten Knick im Jahr 2020 stieg die Zahl der Start-ups 2021 auf 61.000 an. Im Corona-Jahr 2020 war ihre Zahl auf 47.000 gesunken. Der Anstieg im vergangenen Jahr ist vor allem auf die wiederbelebte Gründungstätigkeit zurückzuführen. Durch diesen Basiseffekt ist auch die Zahl der Start-up-Gründungen gestiegen. Zugleich hat sich die Struktur der Gründungstätigkeit verändert: Es gründeten deutlich mehr Jüngere („U30“), was sich ebenfalls positiv auf die Zahl der Start-ups auswirkt, da die Projekte jüngerer Gründerinnen und Gründer häufiger Start-up-Merkmale aufweisen.

Start-up-Report 2022: Zahl der Start-ups überwindet Corona-Knick und steigt im Jahr 2021 wieder an
Finanzen, Krise, Verknappung
Meldung

© djvstock/fotolia.com

27.09.2022

Restrukturierungsstudie: Energiekrise, hohe Inflation und steigende Zinsen – Unternehmen sind auf externe Schocks nicht vorbereitet

Pandemie, Ukrainekrieg, Versorgungsengpässe, Inflation – Unternehmen sehen sich parallel mit diversen Krisen konfrontiert. Zudem müssen Firmen ihre Digitalisierung vorantreiben und den gestiegenen ESG-Anforderungen nachkommen. Diese vielfältigen Herausforderungen spiegeln sich auch in der aktuellen „Restrukturierungsstudie 2022“ von Roland Berger wider: 92% der befragten Experten und Expertinnen erwarten eine Zunahme der Restrukturierungsfälle. Mehr als die Hälfte sieht die Unternehmen nur bedingt oder gar nicht auf exogene Schocks vorbereitet.

Restrukturierungsstudie: Energiekrise, hohe Inflation und steigende Zinsen – Unternehmen sind auf externe Schocks nicht vorbereitet
Working Capital Management
Meldung

© Coloures-pic/fotolia.com

27.09.2022

Working Capital Report: Hersteller verbessern Working Capital Management, Zulieferer nicht

Die Automobilindustrie war in den vergangenen Jahren mit gleich mehreren großen Herausforderungen konfrontiert: Lockdowns infolge neuer Corona-Wellen, unterbrochene Lieferketten, starke Nachfrageschwankungen sowie ein Mangel an wichtigen Materialien und Bauteilen – Stichwort Chipkrise – setzten der Branche zu. Trotz dieser widrigen Umstände ist es den Unternehmen gelungen, ihre Umsätze zwischen 2017 und 2021 um 9% zu steigern und die Kapitalbindungsdauer um einen Tag zu verringern. Allerdings zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Herstellern und Zulieferern: Während die Original Equipment Manufacturer die Kapitalbindungsdauer seit 2017 von 19 auf 14 Tage drücken konnten, ist diese Kennzahl bei den Zulieferern in den vergangenen fünf Jahren auf 56 Tage gestiegen (plus sechs Tage).

Working Capital Report: Hersteller verbessern Working Capital Management, Zulieferer nicht
CORPORATE FINANCE - Die Erfolgsformel für Finanzprofis

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das CORPORATE FINANCE Gratis Paket: 1 Heft + Datenbank