• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Aktive Fonds 2017 mit deutlich höherer Outperformance-Ratio als 2016

24.01.2018

Aktive Fonds 2017 mit deutlich höherer Outperformance-Ratio als 2016

Beitrag mit Bild

© Coloures-pic/fotolia.com

In 16 der 17 relevantesten Fonds-Peergroups stieg der Anteil der aktiv gemanagten Fonds, die eine Outperformance erzielten, an. Trotz der massiven Verbesserung gegenüber 2016 gelang es nur knapp mehr als 50% der aktiven Fonds die Benchmark zu schlagen.

Die Ratingagentur Scope hat die Outperformance-Ratio der relevantesten Aktien- und Rentenfonds-Peergroups für 2017 analysiert. Diese Kennzahl beziffert den Anteil der aktiv gemanagten Fonds einer Peergroup, der über den jeweiligen Betrachtungszeitraum die Performance des Vergleichsindex übertreffen konnte. Der Vergleichsindex wird jeder Peergroup von Scope zugeordnet. Insgesamt wurden mehr als 3.000 aktiv gemanagte Fonds untersucht.

Aktienfonds: 53% schlagen die Benchmark

Die Outperformance-Ratio der betrachteten knapp 2.100 Aktienfonds betrug im Jahr 2017 knapp 53%. Das heißt, etwas mehr als jeder zweite aktiv gemanagte Fonds konnte die Benchmark schlagen. Zum Vergleich: 2016 gelang dies nur 23% der Fonds.

Das beeindruckendste Ergebnis lieferte 2017 die Peergroup „Aktien Deutschland“ mit einer Outperformance-Ratio von 87%. Das heißt, sieben von acht aktiv gemanagten Aktienfonds mit Fokus auf deutschen Titeln übertraf die Benchmark. Ein deutlicher Kontrast zu 2016, als nur 15% der Fonds dieser Peergroup eine Outperformance generierten.

Am anderen Ende des Spektrums steht 2017 die Peergroup „Aktien Nordamerika“. Nur rund ein Drittel der aktiven Fonds zeigte eine Outperformance gegenüber dem MSCI USA Standard Core. Immerhin: Gegenüber 2016 stellt dies immerhin eine leichte Verbesserung dar. Damals zeigte nur rund ein Viertel der Fonds eine Outperformance.

Rentenfonds: 50% übertreffen die Benchmark

Auch die rund 1.100 betrachteten Rentenfonds konnten sich in Bezug auf Outperformance im Jahr 2017 verbessern. Insgesamt gelang es 50% der Rentenfonds ihre Benchmark 2017 zu übertreffen. Zum Vergleich: 2016 waren es nur 33%.

Im Jahr 2017 konnten vor allem in den beiden großen Peergroups „Renten EURO Corp. Investment Grade“ und „Renten Globale Währungen“ zahlreiche aktive Fonds die Benchmark schlagen.

Outperformance-Ratio von 50% ist kaum besser als Münzwurf

Auch wenn die Verbesserung gegenüber 2016 in zahlreichen der hier betrachteten Peergroups signifikant ist, bleibt das Ausmaß, in dem aktive Fonds ihre Benchmark schlagen konnten, auch im Jahr 2017 verbesserungswürdig.

Bei einer Outperformance-Ratio von knapp über 50% liegt die Wahrscheinlichkeit einen aktiven Fonds zu wählen, der die Benchmark schlägt, nur geringfügig über der eines Münzwurfs. Mit anderen Worten: Zu vielen Fonds gelang es auch 2017 nicht, die Benchmark zu schlagen. Dennoch ist die Verbesserung gegenüber 2016 ein Lichtblick für die Asset Management-Branche.

Weitere Details zu den Outperformance-Ratios einzelner Peergroups finden Sie hier.

(Pressemitteilung Scope Ratings vom 23.01.2018)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© kevers/fotolia.com

20.05.2026

Immer weniger Mittelständler suchen eine Bankfiliale auf

Mittelständische Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland suchen immer seltener eine Bankfiliale auf. Im Jahr 2024 nahmen erstmals weniger als die Hälfte der Unternehmen, nämlich 47 %, mindestens einen Geschäftstermin in einer Bank- oder Sparkassenfiliale wahr. Drei Jahre zuvor waren es 50 %, im Jahr 2017 noch 65 %. Der Rückgang der Filialbesuche geht somit weiter, die Dynamik hat

Immer weniger Mittelständler suchen eine Bankfiliale auf
Meldung

© pichetw/fotolia.com

19.05.2026

Stimmung der Finanzverantwortlichen verdüstert sich weiter

Die Folgen der anhaltenden geopolitischen Konflikte werden für Unternehmen immer spürbarer, wie der aktuelle CFO Survey zeigt. So sind geopolitische Risiken der stärkste Risikofaktor für das eigene Unternehmen – fast zwei Drittel (63 %) der CFOs sehen dies so (+ 11 Prozentpunkte). Finanzvorstände nehmen zudem Rohstoff- und Energiekosten als deutlich bedrohlicher wahr als noch vor

Stimmung der Finanzverantwortlichen verdüstert sich weiter
Meldung

©interstid/fotolia.com

19.05.2026

DAX-Konzerne: Umsatz und Beschäftigung sinken

Die DAX-Konzerne sind mit deutlichen Umsatzeinbußen in das Jahr 2026 gestartet: Der Gesamtumsatz der 40 Unternehmen schrumpfte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,7 %. Der Gesamtgewinn stieg hingegen um 4,4 %, was vor allem auf die starke Entwicklung der Finanzbranche zurückzuführen ist, deren Gewinn sogar um 15,9 % stieg und einen neuen Rekordwert für ein erstes Quartal erreichte. Die

DAX-Konzerne: Umsatz und Beschäftigung sinken
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)