• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Auswahlindizes: Änderung der Zusammensetzung von MDAX und SDAX

06.09.2017

Auswahlindizes: Änderung der Zusammensetzung von MDAX und SDAX

Beitrag mit Bild

Metro und Grand City steigen in den MDax auf. Die Unternehmen verdrängen ab dem 18. September den Baukonzern Bilfinger sowie Küchenausrüster Rational in den SDax. Dort kommt es zu weiteren Veränderungen.

Metro und Grand City steigen in den MDax auf. Die Unternehmen verdrängen ab dem 18. September den Baukonzern Bilfinger sowie Küchenausrüster Rational in den SDax. Dort kommt es zu weiteren Veränderungen.

Bei der Umstellung der großen deutschen Aktienindizes ist es nur in der zweiten und dritten Reihe zu einem Stühlerücken gekommen. Im MDax und SDax ergaben sich mehrere Veränderungen. Im Dax und bei den Technologiewerten im TecDax gab es keine Änderungen.

Mit Grand City Properties steigt die sechste Immobilienfirma in den MDax auf. Das Unternehmen, das erst vor einigen Monaten in das strenger regulierte Börsensegment Prime Standard gewechselt war, ersetze den Baukonzern Bilfinger, teilte die Deutsche Börse am Dienstag mit.

Daneben gesellt sich die „neue“ Metro zu ihrer Schwesterfirma Ceconomy, in dem nach der Aufspaltung der „alten“ Metro unter anderem die Elektronik-Händler Mediamarkt und Saturn gebündelt sind, in den Nebenwerte-Index. Dafür steigt der Küchenausrüster Rational ebenso wie Bilfinger in den SDax ab.

Der Groß- und Einzelhändler Metro, der im Juli neben der Holding Ceconomy aus der ehemaligen Metro-Gruppe hervorgegangen ist, war bislang in keinem Index vertreten. Den Platz der „alten“ Metro im MDax hatte Ceconomy als Rechtsnachfolgerin übernommen. Künftig sind dann beide Konzerne im Index vertreten.

Stühlerücken auch im SDax

In den Kleinwerte-Index ziehen den Angaben zufolge außerdem der Lieferdienst Delivery Hero sowie der Grand-City-Mehrheitseigner Aroundtown. Die beiden verdrängten die WCM Beteiligungs- und Grundbesitz-AG und die Personalfirma Amadeus Fire. Zudem verlässt der Handelskonzern BayWa den SDax.

Der Abstieg aus dem SDax ist für die Firmen besonders gefährlich. Denn die Unternehmen außerhalb der vier wichtigen Auswahlindizes – Dax, MDax, SDax und TecDax – finden bei Anlegern weit weniger Beachtung. Viele aktive Fondsmanager richten sich bei ihren Kaufentscheidungen nach den wichtigen Auswahlindizes. Diese sind auch für Passivfonds entscheidend, die die Indizes nachbilden.

„Auf Indexentscheide zu setzen lohnt sich“, betont daher LBBW-Analyst Uwe Streich. Anleger könnten zweimal profitieren: im Vorfeld des Entscheids sowie kurz bevor er in den Indizes umgesetzt werde. Daher lohnt es sich auch jetzt noch, die Unternehmen genauer anzuschauen: „Während die späteren Aufsteiger in aller Regel outperformen, entwickeln sich die Absteiger unterdurchschnittlich“, erklärt Streich. Die Index-Umstellung erfolgt zum 18. September.

Wie erwartet, kommt es in der ersten Börsenliga, dem Dax, zu keinen Änderungen. Auch im TecDax bleibt alles beim Alten.

(Quelle: Handelsblatt vom 05.09.2017)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

©EtiAmmos/fotolia.com

19.03.2026

Automobilzulieferer vor schwieriger Dekade

Die Kfz-Zulieferindustrie steuert auf eine tiefgreifende Zäsur zu: Bis 2035 wird die Nachfrage nach Automobilkomponenten zwar jährlich um 3,5 % steigen. Davon profitieren aber längst nicht alle Unternehmen. Gewinner sind die Hersteller von Fahrzeugsoftware, Batterien und Elektrofahrzeugkomponenten. Sie können mit Wachstumsraten zwischen 13 und 16 % pro Jahr rechnen. Produzenten von Komponenten für Verbrennungsmotoren verlieren deutlich –

Automobilzulieferer vor schwieriger Dekade
Meldung

pitinan/123rf.com

18.03.2026

Trendwende bei Investitionen in Sicht?

Die Investitionstätigkeit in Deutschland verzeichnet eine durchwachsene Entwicklung. Die staatlichen Investitionen sind zum Jahresende 2025 sprunghaft gestiegen, die privaten Wohnbauinvestitionen haben nach langem Rückgang einen Wendepunkt erreicht. Dagegen mussten die Unternehmensinvestitionen im vierten Quartal einen deutlichen Rückschlag hinnehmen – trotz zuvor eher positiver Signale. Dies zeigt der Investitionsmonitor März 2026 von KfW Research. Staat investiert

Trendwende bei Investitionen in Sicht?
Meldung

© bluedesign/fotolia.com

17.03.2026

Einbruch der Konjunkturerwartungen infolge des Nahost-Kriegs

Nach dem kräftigen Anstieg zum Jahresbeginn brechen die Erwartungen über die Konjunktur Deutschlands im März ein. Sie liegen mit minus 0,5 Punkten um minus 58,8 Punkte unter dem Vormonatswert. Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage hat sich dagegen leicht verbessert. Der Lageindikator für Deutschland liegt mit minus 62,9 Punkten um plus 3,0 Punkte über dem

Einbruch der Konjunkturerwartungen infolge des Nahost-Kriegs
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)