• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Banken etwas weniger zurückhaltend bei Krediten

22.01.2024

Banken etwas weniger zurückhaltend bei Krediten

Generell ist es etwas leichter für Unternehmen geworden, an Kredite zu kommen. Dennoch ist die Kreditvergabe eher restriktiv.

Beitrag mit Bild

© weyo/fotolia.com

Für Unternehmen ist es etwas leichter geworden, neue Kredite zu bekommen. 25,6 % jener Unternehmen, die gegenwärtig Verhandlungen führen, berichteten im Dezember von Zurückhaltung bei den Banken. Im September waren es noch 29,2 %. „Die Banken bleiben bei der Kreditvergabe aber weiterhin vorsichtig“, sagt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen.

„Die hohen Leitzinsen und die Unsicherheit unter den Unternehmen mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung spiegeln sich auch in der Kreditvergabepraxis der Banken wider“, fügt er hinzu. Der Rückgang bei der ifo Kredithürde war vor allem auf die Dienstleister zurückzuführen (von 31,5 auf 25,7 %) und auf den Bau (von 29,4 auf 19,9 %). In der Industrie gab der Indikator nach, um knapp zwei Prozentpunkte auf 25,6 %.

Im Einzelhandel ist der Anteil unverändert bei 28,2 % geblieben. Die wirtschaftliche Lage vieler Einzelhändler ist aufgrund der Kaufzurückhaltung der Kunden weiterhin schwierig. Das spiegelt sich auch in den Kreditbedingungen wider. Im Großhandel ist die Kennzahl von 20,2 auf 26,9 % gestiegen.

Generell ist es für größere Unternehmen leichter an Kredite zu kommen. Für Selbständige und Kleinstunternehmen liegt die Kredithürde bei 45,7 %.

(ifo Institut vom 18.01.2024 / RES JURA Redaktionsbüro)


Weitere Meldungen


Meldung

© Peter38 / fotolia.com

23.07.2026

Strukturkrise der Chemieindustrie verschärft sich

Europas Chemieindustrie läuft seit Jahren im Krisenmodus: Zwischen 2020 und 2025 lag die Auslastung deutlich unter dem Niveau der Vorperiode. Für mehr als 100 Anlagen in Europa wurde in den vergangenen drei Jahren die Schließung oder der Verkauf angekündigt. Es sind vor allem internationale Konzerne, die Europa den Rücken kehren, wie eine neue Analyse der

Strukturkrise der Chemieindustrie verschärft sich
Meldung

©zapp2photo/fotolia.com

22.07.2026

M&A-Aktivität in Transport und Logistik trotzt geopolitischen Unsicherheiten

Die weltweite Transport- und Logistikindustrie bleibt trotz geopolitischer Spannungen auf Wachstumskurs; aber die M&A-Aktivitäten werden deutlich selektiver. Im 1. Halbjahr 2026 wurden laut dem aktuellen „Transport & Logistics Barometer“ von PwC Deutschland und Strategy& weltweit 105 Transaktionen mit einem Volumen von jeweils mindestens 50 Mio. US-Dollar angekündigt. Im Vorjahreszeitraum waren es 108 Deals. Der Gesamtwert

M&A-Aktivität in Transport und Logistik trotzt geopolitischen Unsicherheiten
Meldung

© Sergey Nivens/fotolia.com

21.07.2026

Konjunkturerwartungen steigen kräftig

Im Juli steigen die Erwartungen erneut kräftig an. Der ZEW-Index steigt um 15,8 Punkte stark an und beträgt nun plus 26,3 Punkte. Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage erfährt ebenfalls einen Anstieg, wenn auch in einem geringeren Ausmaß. Der Lageindikator für Deutschland liegt mit minus 77,6 Punkten um plus 3,4 Punkte über dem Vormonatswert. Reformpaket

Konjunkturerwartungen steigen kräftig
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)