• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Bedeutung des Treasurers im Unternehmen steigt

12.04.2016

Bedeutung des Treasurers im Unternehmen steigt

Beitrag mit Bild

Corporate Finance

Die Aufgaben und Verantwortlichkeiten von Treasurern in Unternehmen werden immer umfangreicher. Daher sind Treasurer heute umso erfolgreicher beim Erfüllen ihrer Zuständigkeiten, je besser sie im Unternehmen vernetzt sind. Das sind zwei Kernergebnisse einer neuen Analyse von The Economist Intelligence Unit.

Die Studie „The well-connected treasurer: Building value through relationships“ hat untersucht, wie und in welchem Kontext Treasurer von global operierenden Unternehmen ihre Beziehungen im Haus nutzen, um auf klügere Entscheidungen im Hinblick auf Unternehmensausgaben hinzuwirken. Unterstützt wurde die Untersuchung von American Express Global Commercial Payments. Der Bericht fasst Erkenntnisse aus einer Diskussionsrunde mit führenden Treasury-Verantwortlichen aus Unternehmen in den USA sowie aus Interviews zusammen.

Die Untersuchung zeigt, dass Treasury-Verantwortliche heute im Vergleich zu früheren Generationen zunehmend in M&A-Aktivitäten und das Auslandsgeschäft involviert sind. Sie nehmen außerdem eine bedeutendere Rolle bei komplexen konzerninternen oder grenzüberschreitenden Zahlungsvorgängen ein sowie bei Kreditaufnahmen, im Liquiditätsmanagement und in der Zusammenarbeit mit Ratingagenturen.

Mehrwert durch Cashflow-Entscheidungen – Erfolg durch Vernetzung

Zwar sind Treasurer mehr für die Liquiditätsvorsorge verantwortlich als für die Auswahl von Bezahlsystemen. Dennoch, so ein weiteres Ergebnis der Untersuchung, gehen sie davon aus, einen größeren Mehrwert beizusteuern, wenn sie den Cashflow-Zyklus beeinflussen. Der Umgang mit Partnern im eigenen Unternehmen stellt sich jedoch oft als Herausforderung dar, ebenso wie die wachsende Auswahl an Instrumenten und Daten, sich ständig wandelnde internationale Regularien und die zunehmende Komplexität in der Zusammenarbeit mit traditionellen Bankpartnern.

„Viele Herausforderungen, über die Treasurer berichten, haben soziale Ursachen“, sagt Rebecca Lipman, Herausgeberin des Reports. „Das zeigt sich im hohen Zeitaufwand, der wiederholt dafür eingesetzt werden muss, um unterschiedliche Abteilungsleiter im Unternehmen davon zu überzeugen, akkurate Daten rechtzeitig bereitzustellen. Treasurer befinden sich in einem Lernprozess, in dem sie ihren Einfluss zunehmend dafür nutzen, ihren Kollegen den Wert dieser Informationen für das Unternehmen aufzuzeigen, die Genehmigung für automatisierte Systeme zu erhalten und sogar Vorteile bei Lieferanten zu erzielen. Durch die strategische Vernetzung und den Aufbau von Beziehungen ist es für Treasurer viel leichter, die Informationen zu bekommen, die sie benötigen, um für das Unternehmen schneller zusätzliche Mehrwerte zu schaffen.“

Der Bericht steht hier zum Download zur Verfügung.

(Pressemittielung Economist Intelligence Unit vom 12.04.2016)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© designer49/fotolia.com

26.03.2026

M&A-Markt 2026: Private Equity treibt den Aufschwung

Der globale M&A-Markt dürfte im Jahr 2026 deutlich an Dynamik gewinnen. Vor allem Private-Equity-Investoren zeigen sich optimistisch und treiben die Erwartungen an die Transaktionsaktivität. Gleichzeitig verschieben sich die Schwerpunkte: Unternehmen passen ihre Portfolios gezielter an, insbesondere durch Carve-outs, und nutzen zunehmend neue Technologien wie Künstliche Intelligenz zur Unterstützung von Transaktionen. Das zeigt der aktuelle KPMG

M&A-Markt 2026: Private Equity treibt den Aufschwung
Meldung

© pichetw/fotolia.com

24.03.2026

Zahl der Gewinnwarnungen gesunken – CFOs planen konservativer

Die Zahl der Gewinnwarnungen deutscher börsennotierter Unternehmen ist im Jahr 2025 deutlich gesunken. Nach einem Höchststand von 160 Gewinnwarnungen im Jahr 2023 und einem weiterhin hohen Niveau von 153 im Jahr 2024 wurden im vergangenen Jahr insgesamt 118 Gewinnwarnungen registriert. Sinkende Umsätze sind für mehr als die Hälfte der Unternehmen der wichtigste Grund für die

Zahl der Gewinnwarnungen gesunken – CFOs planen konservativer
Meldung

©Egor/fotolia.com

23.03.2026

Aktionärsrechte im Rückzug: Krise der Corporate Governance

Die Corporate Governance börsennotierter Unternehmen steht seit Jahren zwischen Reformanspruch und Vertrauenskrise. Obwohl gesetzliche Vorgaben und der Deutsche Corporate Governance Kodex Transparenz, Kontrolle und verantwortungsvolle Unternehmensführung sichern sollen, zeigen sich in der Praxis immer wieder deutliche Defizite. Im Interview erläutert Robert Peres, Rechtsanwalt und Vorsitzender der Initiative Minderheitsaktionäre, wo die strukturellen Schwächen liegen und warum

Aktionärsrechte im Rückzug: Krise der Corporate Governance
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)