11.06.2018

Big Data ist Top-Thema bei vielen Unternehmen

Beitrag mit Bild

©Coloures-Pic/fotolia.com

Von Internet of Things über Künstliche Intelligenz bis Blockchain: Neue digitale Technologien sind von großer Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Sechs von zehn Unternehmen planen Investitionen in Big Data oder sind bereits in der Umsetzung.

Drei von vier Unternehmen sehen im Internet of Things (76 %) und in Big Data (74 %) eine wettbewerbsentscheidende Schlüsseltechnologie, zwei von drei (66 %) messen Robotik eine große Bedeutung bei. Dahinter folgen Virtual & Augmented Reality (57 %) sowie 3D-Druck (56 %). Bereits jedes zweite Unternehmen sieht in Blockchain (53 %) und Künstlicher Intelligenz (51 %) eine große Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von Managern in 604 deutschen Unternehmen ab 20 Mitarbeitern, die der Digitalverband Bitkom heute zur Eröffnung der Cebit vorgestellt hat.

KI und Blockchain werden bislang nur selten genutzt

In der Praxis spielen viele dieser digitalen Schlüsseltechnologien derzeit aber noch keine große Rolle. Das größte Interesse gibt es an Big Data: Sechs von zehn Unternehmen (57 %) nutzen diese Technologie beziehungsweise planen oder diskutieren deren Einsatz. Bei jeweils knapp vier von zehn Unternehmen kommen Internet of Things (39 %), 3D-Druck (38 %) und Robotik (36 %) zum Einsatz, sind in Planung oder es wird zumindest darüber diskutiert, bei Virtual & Augmented Reality gilt das für jedes vierte Unternehmen (25 %). Den größten Nachholbedarf gibt es bei Künstlicher Intelligenz (11 %) und Blockchain (6 %). „Die Unternehmen haben die immense Bedeutung digitaler Schlüsseltechnologien erkannt. Jetzt müssen wir zügig in die Umsetzung kommen“, meint Bitkom-Präsident Achim Berg. „Deutschland hat bei vielen Zukunftstechnologien eine hervorragende Ausgangsposition im internationalen Wettbewerb, wie 3D-Druck, Blockchain, Internet of Things, Künstliche Intelligenz. Diese Position müssen wir ausbauen.“

Datenschutz als größte Hürde

Die Gründe für den derzeit noch zurückhaltenden Einsatz neuer Technologien sind vielfältig. Knapp zwei von drei Unternehmen (63 %) führen Anforderungen an den Datenschutz als Hürde für den Technologie-Einsatz an. „Die neue Datenschutz-Grundverordnung soll einen einheitlichen Rechtsrahmen für Europa schaffen, führt in vielen Unternehmen aber zu Verunsicherung.“ Mehr als die Hälfte der Unternehmen (54 %) nennt Anforderungen an die technische Sicherheit als große Hürde für den Technik-Einsatz. Auch der Fachkräftemangel hemmt die Investitionsneigung: Vier von zehn Unternehmen (42 %) sehen fehlende Fachkräfte als Hürde für den Einsatz neuer Technologien.

(Bitkom, PM vom 11.06.2018 / RES JURA Redaktionsbüro (vcd)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© vege/fotolia.com

19.10.2026

Rekord bei E-Autos, doch viele kommen aus China

Der deutsche Elektroautomarkt erreicht neue Rekordwerte. Doch während ausländische Hersteller kräftig zulegen, verlieren die deutschen Autobauer Marktanteile. Besonders chinesische Marken profitieren von der Kaufprämie. Rekordzulassungen, aber deutsche Hersteller verlieren Mit 236.000 Neuzulassungen im dritten Quartal und einem Plus von 77 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum erreicht der deutsche E-Auto-Markt einen Rekord. Laut einer EY-Analyse auf Basis

Rekord bei E-Autos, doch viele kommen aus China
Meldung

© Zerbor - Fotolia.com

15.10.2026

Cyberrisiken und KI setzen CEOs unter Druck

Die schwache Konjunktur bleibt für CEOs weltweit das größte Risiko. Laut dem aktuellen CEO Outlook Survey von EY-Parthenon nennen 44 % die wirtschaftliche Unsicherheit als zentrale Belastung. Cyberrisiken und Datenschutzbedrohungen folgen mit 40 %, technologische Umbrüche einschließlich KI mit 34 %. In Deutschland stehen Konjunktur- und Cyberrisiken mit jeweils 40 % gleichauf. Für die Studie

Cyberrisiken und KI setzen CEOs unter Druck
Meldung

© Erwin Wodicka /fotolia.com

14.10.2026

Steigende Kreditkosten: UKs CFOs setzen auf Sparkurs statt Expansion

Seit mehr als drei Jahren stehen geopolitische Konflikte an der Spitze der Risikoliste britischer Finanzchefs, zeigt die aktuelle Deloitte UK CFO Survey. Besonders die Eskalation des US-Iran-Konflikts und Ölpreise von über 100 US-Dollar je Barrel verstärken die Sorge vor Inflation und steigenden Zinsen. Finanzierungskosten auf Zweieinhalbjahreshoch Die Finanzchefs erwarten binnen zwölf Monaten eine Inflationsrate von

Steigende Kreditkosten: UKs CFOs setzen auf Sparkurs statt Expansion
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)