• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Bundestagswahl 2021: Wer in der Politik am meisten für Start-ups tut

11.08.2021

Bundestagswahl 2021: Wer in der Politik am meisten für Start-ups tut

Beitrag mit Bild

©Sunnystudio/fotolia.com

Politikerinnen und Politiker haben bei Start-ups einen schweren Stand. Auf die Frage, welche Politikerin oder welcher Politiker die Interessen von Start-ups am besten vertritt, gibt es vor allem eine Reaktion: Schulterzucken. Zwei Drittel der Start-ups (67%) können dazu keine Angabe machen oder sagen ausdrücklich, ihnen fällt niemand ein. Bei den übrigen liegt allerdings ein Politiker klar vorne: Jede dritte Nennung (33%) entfällt auf den FDP-Vorsitzenden Christian Lindner. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter mehr als 200 Tech-Start-ups im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Mit deutlichem Abstand (12% der Nennungen) folgt der Start-up-Beauftragte des Bundeswirtschaftsministeriums, Thomas Jarzombek (CDU). Unmittelbar dahinter liegen Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) mit 11% und Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) mit 9%. Der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) erreicht 6%. Jeweils zumindest zweimal genannt wurden noch der Grünen-Co-Vorsitzende Robert Habeck, der baden-württembergische Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne), der FDP-Bundestagsabgeordnete Thomas Sattelberger sowie Jörg Kukies (SPD), beamteter Staatssekretär im Bundesfinanzministerium.

Das schlechte Abschneiden der Politikerinnen und Politiker dürfte auch aus einer grundsätzlichen Skepsis gegenüber der Start-up-Politik von Parteien und Regierung resultieren. So sind 8 von 10 (80%) Start-ups der Meinung, die Politik wolle sich mit Start-ups nur schmücken, habe aber kein wirkliches Interesse an ihren Problemen.

Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 201 Tech-Start-ups in Deutschland vom 04.03.2021 bis 11.05.2021 online befragt. Die Fragestellungen lauteten: „Welche Politikerin bzw. welcher Politiker in Deutschland vertritt deiner Meinung nach am besten die Interessen von Start-ups?“ und „Inwieweit würdet ihr den folgenden Aussagen zustimmen bzw. nicht zustimmen?“

(Pressemitteilung Bitkom vom 10.08.2021)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© kasto/de.123rf.com

05.05.2026

Baubranche unter Dauerstress

Die deutsche Bauindustrie steht auch 2026 weiter unter erheblichem Druck. Die aktuelle PwC-Studie zeigt eine Branche, die ihre Herausforderungen klar erkannt hat, deren Umsetzung von Gegensteuerungsmaßnahmen jedoch weiter auf sich warten lässt. Kostendruck ist die größte Herausforderung Vor dem Hintergrund der anhaltend hohen geopolitischen Belastung bleibt der Kostendruck die größte Herausforderung der Branche. 91 %

Baubranche unter Dauerstress
Meldung

©alfaphoto/123rf.com

04.05.2026

Deutscher Markt für Wagniskapital startet solide ins Jahr 2026

Trotz großer wirtschaftlicher und weltpolitischer Unsicherheiten ist der deutsche Markt für Wagniskapital solide ins Jahr 2026 gestartet. Deutsche Start-ups sammelten im ersten Quartal 1,7 Milliarden Euro ein, das waren 6 % mehr als im ersten Quartal 2025. Das Investitionsvolumen war dabei nicht von einzelnen Megadeals getrieben, sondern ergab sich aus einer stabilen Entwicklung in der Breite

Deutscher Markt für Wagniskapital startet solide ins Jahr 2026
Meldung

© tashatuvango/fotolia.com

29.04.2026

Verwaltetes Vermögen wächst weltweit auf 147 Billionen US-Dollar

Das weltweit verwaltete Vermögen (Assets under Management, AuM) stieg im Jahr 2025 um 11 % auf 147 Billionen US-Dollar. Die Margen der Asset-Management-Unternehmen blieben stabil bei über 30 %. Trotz dieser starken Kennzahlen steht die globale Branche vor einem strukturellen Wendepunkt. Denn das Umsatzplus beruht zu 80 % auf positiven Marktentwicklungen, während nachhaltige Nettozuflüsse nur einen begrenzten Beitrag

Verwaltetes Vermögen wächst weltweit auf 147 Billionen US-Dollar
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)