• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • BVI-Herbstumfrage: Fondsbranche blickt optimistisch in das Jahr 2018

27.10.2017

BVI-Herbstumfrage: Fondsbranche blickt optimistisch in das Jahr 2018

Beitrag mit Bild

Laut einer aktuellen Umfrage des deutschen Fondsverbands BVI hätten über drei Viertel der Befragten ihre derzeitige Geschäftslage als gut oder sehr gut gewertet. Dieser Trend werde sich auch im kommenden Jahr fortsetzen: 80 Prozent würden ihre Geschäftsaussichten 2018 als unverändert oder besser einschätzen.

Laut einer aktuellen Umfrage des deutschen Fondsverbands BVI hätten über drei Viertel der Befragten ihre derzeitige Geschäftslage als gut oder sehr gut gewertet. Dieser Trend werde sich auch im kommenden Jahr fortsetzen: 80 Prozent würden ihre Geschäftsaussichten 2018 als unverändert oder besser einschätzen.

Die stärksten Wachstumsimpulse seien nach Ansicht der Branche die niedrigen Zinsen (64 Prozent), weil die Nachfrage der Anleger nach rentierlichen Anlageprodukten wie Fonds steige, und das Thema Altersvorsorge (52 Prozent). Auch die Nachfrage nach alternativen Anlagen belebe das Geschäft (50 Prozent). Ausgebremst werden könnte der positive Trend allerdings durch ungünstige weltpolitische Entwicklungen und Turbulenzen an den Aktienmärkten. Das seien für die Befragten die größten Risikofaktoren im kommenden Jahr (zu je 59 Prozent). Als größte Herausforderung werte die Branche die regulatorischen Anforderungen; 52 Prozent der Befragten hätten sie mit „sehr groß“ angegeben. Auch der steigende Margen- und Kostendruck belaste („sehr groß“: 41 Prozent).

Steigender Margen- und Kostendruck

Thomas Richter, Hauptgeschäftsführer des BVI: „Die Belastungen durch die Regulierung sind hoch für die Fondsgesellschaften. Derzeit setzt die Branche gleich drei Großprojekte um; MiFID II, PRIIPs und die Investmentsteuerreform. Allein MiFID II ist das größte Regulierungsprojekt, das wir jemals umzusetzen hatten.“

Investitionen in IT-Infrastruktur

Der Trend zur Digitalisierung und die Modernisierung der eigenen IT seien weitere große Herausforderungen. Die Branche wolle entsprechend reagieren: 84 Prozent der Befragten wollten im kommenden Jahr in ihre IT-Infrastruktur investieren. Die Zahl der Arbeitsplätze solle in der Summe aber konstant bleiben.

Der BVI habe Mitte September alle Voll- und Infomitglieder zur Geschäftslage und zu den Aussichten befragt. Die Ergebnisse würden auf insgesamt 373 Antworten basieren, 80 Prozent davon würden von Entscheidern und Führungskräften der Fondsbranche stammen.

(Pressemitteilung BVI vom 25.10.2017)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

©vege/fotolia.com

10.08.2026

Gebäudeenergieregister soll Finanzwirtschaft Daten liefern

Das geplante nationale Gebäudeenergieregister soll nach Angaben der Bundesregierung auch Finanzunternehmen bei der Bewertung und Finanzierung von Immobilien unterstützen. „Das Gebäudeenergieregister kann für Finanzunternehmen bei der Bepreisung von Krediten oder dem Zeichnungsgeschäft hilfreich sein, indem es erleichtert, energetische Kennzahlen verfügbar zu machen“, schreibt sie in der Antwort (21/7442) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis

Gebäudeenergieregister soll Finanzwirtschaft Daten liefern
Meldung

© vege/fotolia.com

06.08.2026

Kritische Rohstoffe aus China: Sechs von zehn Firmen fürchten Stillstand

Sechs von zehn Unternehmen, die kritische Rohstoffe direkt oder indirekt benötigen, befürchten Produktionsstopps oder Verzögerungen, sollte China seine Beschränkungen bei kritischen Rohstoffen wie Seltene Erden, Lithium oder Gallium ausweiten. 88 % rechnen mit höheren Beschaffungskosten, 71 % mit Lieferengpässen, vier von zehn droht der Verlust von Kunden. Das zeigt eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW)

Kritische Rohstoffe aus China: Sechs von zehn Firmen fürchten Stillstand
Meldung

©Stockfotos-MG/fotolia.com

05.08.2026

Banken bleiben stabil, Kredite werden knapper

Deutschlands Banken blicken so skeptisch auf die Wirtschaft wie seit dem Sommer 2019 nicht mehr. Laut dem aktuellen Bankenbarometer von EY erwarten 56% der 100 befragten Institute in den kommenden zwölf Monaten eine Eintrübung der Konjunktur. Nur 17% rechnen mit einer leichten Verbesserung. Eigenes Geschäft bleibt robust Trotz des schwierigen Umfelds bewerten 78% der Banken

Banken bleiben stabil, Kredite werden knapper
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)