• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Chefetagen sehen Energiekosten und Fachkräftemangel als die größten Herausforderungen der nächsten Monate

19.09.2022

Chefetagen sehen Energiekosten und Fachkräftemangel als die größten Herausforderungen der nächsten Monate

Eine aktuelle Kearney-Umfrage unter Entscheidungsträgern zeigt: Für 74% ist die Frage der Energieversorgung und deren Kosten das dringendste Thema. Digitalisierung sowie IT-Sicherheit treten aktuell in den Hintergrund. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Kriegs werden ihre Wucht im letzten Quartal weiter entfalten, so die Studie.

Beitrag mit Bild

© fotogestoeber / fotolia.com

Die gestiegenen Energiekosten, der Fachkräftemangel und die Deglobalisierung der eigenen Lieferketten beschäftigen die Unternehmen auch noch weit über das Jahresende hinaus, so die Prognose der Studienautoren. In der Umfrage sollten Top-Entscheider priorisieren, welche globalen Themen für sie die größten Herausforderungen der nächsten Monate darstellen.

Deglobalisierung der Lieferketten und geopolitische Risiken rücken in den Vordergrund

Für große Unternehmen steht der Studie zufolge vor allem die Deglobalisierung ihrer Lieferketten (45%) und das Handling geopolitischer Risiken (45%) auf der Agenda. Während man stark damit beschäftigt ist, die akuten Folgen globaler Krisen abzuwehren, treten die Anforderungen der eigenen Kunden derzeit in den Hintergrund. Für lediglich 23% sind diese aktuell ein Top-3-Thema.

Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Cyber-Sicherheit rücken in den Hintergrund

Kleinere Unternehmen hingegen setzt vor allem die Verfügbarkeit und das Binden von Fachkräften zunehmend unter Druck. Für 58% ist dies nach den Energiekosten die größte Herausforderung. Den eigenen Betrieb überhaupt am Laufen zu halten, ist für kleinere Unternehmen damit aktuell zentraler als strategische Top-Themen wie Dekarbonisierung und Nachhaltigkeit. Lediglich 16% der Befragten gaben dies als eines der wichtigsten Prioritäten an. Auch langfristige transformative Themen wie Digitalisierung und Analytics oder IT- und Cyber-Sicherheit rücken derzeit über alle Unternehmensgrößen hinweg in den Hintergrund.

Weitere Ergebnisse der Studie finden Sie hier.

(Pressemitteilung A.T. Kearney vom 19.09.2022)


Weitere Meldungen


Meldung

© pichetw/fotolia.com

06.10.2026

CFOs übernehmen zunehmend Steuerung von KI-Investitionen

Mit dem breiteren Einsatz von Künstlicher Intelligenz wächst auch der Einfluss von Finanzvorständen. Laut der globalen CFO-Studie des IBM Institute for Business Value unter 1.500 CFOs haben 62% inzwischen zusätzliche Verantwortung für Technologie- oder KI-Strategien übernommen. 56% verfügen über mehr Einfluss auf Portfoliosteuerung und Kapitalallokation, 54% gestalten stärker Geschäftsmodelle und Wachstumsstrategien. Finanzabteilungen noch nicht transformationsreif

CFOs übernehmen zunehmend Steuerung von KI-Investitionen
Meldung

© ferkelraggae/fotolia.com

05.10.2026

50 Milliarden Euro notleidende Kredite

Angesichts des schwachen Wirtschaftswachstums reagieren zahlreiche Banken mit strengeren Kreditvergabestandards und höheren Anforderungen an Sicherheiten. Gleichzeitig gewinnen Debt Fonds und Private-Credit-Anbieter als alternative Finanzierungsquellen klar an Bedeutung. Wie die neue Deloitte-Studie Kreditmarkt-Insights 2026 zeigt, haben notleidende Kredite seit Anfang 2023 stark zugenommen und erreichen mittlerweile knapp 50 Milliarden Euro. Zugleich ist der Anteil der Kredite

50 Milliarden Euro notleidende Kredite
Meldung

©Stockfotos-MG/fotolia.com

01.10.2026

EZB: Finanzierungskosten für Unternehmen bleiben nahezu unverändert

Die Finanzierungskosten für Unternehmen im Euroraum bewegen sich weiter auf hohem Niveau. Nach Angaben der Europäischen Zentralbank (EZB) lag der zusammengesetzte Indikator für die Kosten neuer Unternehmenskredite im August bei 3,77% und damit nahezu unverändert. Für CFOs und Treasurer ist jedoch vor allem der Blick auf die einzelnen Kreditsegmente relevant. Denn hinter dem stabilen Durchschnitt

EZB: Finanzierungskosten für Unternehmen bleiben nahezu unverändert
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)