27.10.2016

Chinesen dominieren die FinTech-Szene

Beitrag mit Bild

Chinesische Start-ups dominieren zunehmend die FinTech-Szene. Das zeigt das von KPMG und H2 Ventures veröffentlichte weltweite Ranking der „FinTech100“, das 50 etablierte FinTech-Unternehmen („Top 50“) und ebenso viele „Emerging Stars“ der Szene umfasst.

Chinesische Start-ups dominieren zunehmend die FinTech-Szene. Das zeigt das von KPMG und H2 Ventures veröffentlichte weltweite Ranking der „FinTech100“, das 50 etablierte FinTech-Unternehmen („Top 50“) und ebenso viele „Emerging Stars“ der Szene umfasst.

Chinesische FinTechs belegen unter den „Top 50“ vier der ersten fünf Plätze;  die Liste wird angeführt vom chinesischen Online Payment-Anbieter „Ant Financial“. Bewertet werden beim Ranking Höhe und Anteil des eingeworbenen Kapitals sowie der Disruptionsgrad der einzelnen Start-ups.

Zwei deutsche Start-ups dabei

Die Unternehmen der „FinTech 100“-Liste stammen aus insgesamt 22 Ländern. 24 Start-ups – und damit die meisten – stammen aus den USA. An zweiter Stelle folgt bereits China; hier ist die Zahl der FinTechs im Ranking innerhalb der vergangenen drei Jahre von nur einem auf acht gestiegen. Aus Deutschland haben es mit Kreditech (Platz 7) und Spotcap (Platz 29) zwei Start-ups unter die „Top 100“ geschafft. Und auch unter den 50 „Emerging Stars“ sind zwei deutsche FinTechs: der Forderungsmanagement-Anbieter PAIR Finance und solarisBank als erste FinTech-Bank mit einer Vollbanklizenz.

Sven Korschinowski, Partner im Bereich Financial Services bei KPMG: „Neben der wachsenden Dominanz der chinesischen Player fällt auf, dass auch in vielen anderen Ländern inzwischen spannende FinTechs auf sich aufmerksam machen, ob in Israel, Portugal oder auf den Philippinen. Das zeigt, dass hier ein zunehmend globaler Wettbewerb entsteht. Interessant ist auch das Entstehen ganz neuer Geschäftsideen. So tauchen unter den Top 100 bereits neun ‚RegTechs‘ auf, die sich mit technologischen Lösungen im Regulierungsbereich etablieren wollen. Auch Blockchain- und Crypto Currency-Start-ups sind im Kommen.“

Weitere interessante Fakten zum „FinTech 100“-Ranking:

  • Lending dominiert: 32 der 100 Unternehmen sind im Bereich Darlehensvergabe aktiv (2015: 22 von 100)
  • Insurtechs holen auf: Start-ups aus dem Versicherungsbereich haben ihre Zahl von 7 auf 12 nahezu verdoppelt
  • Funding weiter gestiegen: Die 50 etablierten FinTechs konnten seit vergangenem Jahr weitere 14,6 Milliarden US Dollar einsammeln (ein Plus von über 40 Prozent).

Weitere Informationen finden Sie hier.

(Pressemitteilung KPMG vom 24.10.2016)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

©fotomek/fotolia.com

24.09.2026

Studie: Banken liegen bei KI-Governance vorn

Banken, die konsequent auf vertrauenswürdige künstliche Intelligenz setzen, erzielen deutlich höhere Erträge aus ihren KI-Investitionen. Das zeigt der aktuelle „Data and AI Impact Report“ des Softwareanbieters SAS, dessen Daten vom Marktforschungsunternehmen IDC erhoben wurden. Banken liegen beim KI-Vertrauen vorn Im Branchenvergleich zählen Banken zu den Vorreitern. Ihr Trustworthiness-Index stieg binnen eines Jahres um 12,8 Punkte

Studie: Banken liegen bei KI-Governance vorn
Meldung

©helmutvogler/fotolia.com

23.09.2026

Pontes startet: Zentralbankgeld für tokenisierte Märkte

Das Eurosystem treibt die Tokenisierung der Finanzmärkte voran. Am 21.09.2026 hat die Europäische Zentralbank (EZB) mit „Pontes“ eine Infrastruktur gestartet, über die Geschäfte mit tokenisierten Vermögenswerten in Zentralbankgeld abgewickelt werden können. Damit setzt die Notenbank erstmals ihre Strategie für einen stärker auf Distributed-Ledger-Technologie (DLT) basierenden Finanzmarkt praktisch um. Sicheres Geld für digitale Märkte Tokenisierung soll

Pontes startet: Zentralbankgeld für tokenisierte Märkte
Meldung

pitinan/123.rf.com

22.09.2026

Deutscher KI-Markt wächst um 48 %

Deutschland investiert deutlich mehr in Künstliche Intelligenz, und generative KI treibt das Wachstum. Im laufenden Jahr verdoppeln sich die Ausgaben für generative KI voraussichtlich auf 11,5 Milliarden Euro, nach 5,7 Milliarden Euro im Vorjahr. Der gesamte KI-Markt aus Software, Services und Hardware wächst um 48 Prozent auf 28,7 Milliarden Euro, nach 19,4 Milliarden Euro in

Deutscher KI-Markt wächst um 48 %
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)