14.06.2019

CIOs freuen sich über steigende Budgets

Beitrag mit Bild

Corporate Finance

Die Digitalisierung sorgt bei vielen Unternehmen für Rekordbudgets im IT-Bereich. Sorgen bereitet vielen CIO aber der Fachkräftemangel, so die weltweite CIO-Umfrage von Harvey Nash und KPMG. Um die Digitalisierung trotzdem zu stemmen, gehen CIOs neben dem etablierten Sourcing neue digitale Partnerschaften mit Agenturen und Cloud-Anbietern ein.
Jedes zweite Unternehmen will nach Angaben der CIOs im Bereich IT/Technologie neue Mitarbeiter einstellen. Reichlich Kopfzerbrechen bereitet den CIOs dabei allerdings der Fachkräftemangel. Zwei Drittel der Befragten (67%) konstatieren einen solchen, vor allem in den Bereichen Data & Analytics, Cyber Security und Künstliche Intelligenz.
Fachkräftemangel bereitet Sorgen
Da der Fachkräftemangel in der IT seit 2008 den höchsten Punkt erreicht hat, setzen CIOs laut des CIO Survey verstärkt auf externe Dienstleister, um die Personallücke zu schließen. Dabei würden IT-Führungskräfte auch Outsourcing Partner nutzen, um sich Zugang zu Kompetenzen zu verschaffen, die im eigenen Unternehmen fehlen, stellen die Studienautoren fest.
Unternehmen steigern IT-Budgets
Über die Hälfte der Befragten (55%) sagt, dass im vergangenen Jahr das IT-Budget ihres Unternehmens gesteigert worden sei – der höchste Wert seit 15 Jahren. Und fast ebenso viele (52%) gehen davon aus, dass dieses auch in den kommenden zwölf Monaten weiter steigen wird. Um das Unternehmenswachstum zu erreichen, haben 77% der Firmen zumindest in kleinerem Umfang Cloud-Anwendungen im Einsatz. Fast die Hälfte der Befragten plant in den kommenden zwölf Monaten, die Outsourcing-Aktivitäten zu erhöhen (41%), und in knapp jedem dritten Unternehmen soll das Offshoring ausgeweitet werden (29%).
Digitalisierung wird für neue Umsatzmodelle sorgen
Die Skalierbarkeit der digitalen Partnerschaften sei wichtig, weil fast alle CIOs innerhalb der nächsten drei Jahre Änderungen am Geschäftsmodell ihres Unternehmens erwarten. Laut der Studie gehen 42% davon aus, dass zumindest einige Produkte und Dienstleistungen angepasst werden. Weitere 44% erwarten sogar, dass größere Änderungen die heutigen Angebote in den Schatten stellen oder für ganz neue Umsatzmodelle sorgen werden.
Der CIO-Survey von KPMG und Harvey Nash kann hier heruntergeladen werden.
(Pressemitteilung KPMG vom 12.06.2019)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

©EtiAmmos/fotolia.com

19.03.2026

Automobilzulieferer vor schwieriger Dekade

Die Kfz-Zulieferindustrie steuert auf eine tiefgreifende Zäsur zu: Bis 2035 wird die Nachfrage nach Automobilkomponenten zwar jährlich um 3,5 % steigen. Davon profitieren aber längst nicht alle Unternehmen. Gewinner sind die Hersteller von Fahrzeugsoftware, Batterien und Elektrofahrzeugkomponenten. Sie können mit Wachstumsraten zwischen 13 und 16 % pro Jahr rechnen. Produzenten von Komponenten für Verbrennungsmotoren verlieren deutlich –

Automobilzulieferer vor schwieriger Dekade
Meldung

pitinan/123rf.com

18.03.2026

Trendwende bei Investitionen in Sicht?

Die Investitionstätigkeit in Deutschland verzeichnet eine durchwachsene Entwicklung. Die staatlichen Investitionen sind zum Jahresende 2025 sprunghaft gestiegen, die privaten Wohnbauinvestitionen haben nach langem Rückgang einen Wendepunkt erreicht. Dagegen mussten die Unternehmensinvestitionen im vierten Quartal einen deutlichen Rückschlag hinnehmen – trotz zuvor eher positiver Signale. Dies zeigt der Investitionsmonitor März 2026 von KfW Research. Staat investiert

Trendwende bei Investitionen in Sicht?
Meldung

© bluedesign/fotolia.com

17.03.2026

Einbruch der Konjunkturerwartungen infolge des Nahost-Kriegs

Nach dem kräftigen Anstieg zum Jahresbeginn brechen die Erwartungen über die Konjunktur Deutschlands im März ein. Sie liegen mit minus 0,5 Punkten um minus 58,8 Punkte unter dem Vormonatswert. Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage hat sich dagegen leicht verbessert. Der Lageindikator für Deutschland liegt mit minus 62,9 Punkten um plus 3,0 Punkte über dem

Einbruch der Konjunkturerwartungen infolge des Nahost-Kriegs
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)