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16.03.2021

Corona-Krise bremst die Ausgaben für Forschung in der Industrie

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© Erwin Wodicka /fotolia.com

Die Unternehmen in der Industrie haben im Corona-Jahr 2020 weniger für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Das geht aus einer Umfrage des ifo Instituts hervor. Demnach sank der Anteil auf 3,2% vom Umsatz, verglichen mit 3,5% im Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019. Insbesondere in der Autobranche sank der Anteil von 6,9 auf 4,8%. Selbst die Pharmabranche kürzte die Forschungsausgaben, von 7,2 auf 7,0% vom Umsatz.

Verstärkt wurde der Rückgang dadurch, dass gleichzeitig der Umsatz in vielen Branchen sank, erklären die Studienautoren des ifo Instituts. Dennoch setzten viele Unternehmen auch während der Krise auf Forschung und Entwicklung.

Anteil der Beschäftigten in Forschung und Entwicklung ist zurückgegangen

Doch es gibt einen Lichtblick: Der Anteil der Firmen, die angeben Forschung und Entwicklung zu betreiben, ist laut der ifo-Umfrage von 65,8% auf 68,6% aller Unternehmen gestiegen. Allerdings ist der Anteil der Beschäftigten in Forschung und Entwicklung zurückgegangen. Über alle Branchen hinweg rutschte er ab von 4,9% im Schnitt der Jahre 2016 bis 2019 auf 4,2% im vergangenen Jahr. Spitzenreiter ist hier die Pharmabranche mit 12,8% 2020, allerdings nach 15,1% im Schnitt der Vorjahre.

Die Gesamtzahlen verbergen große Unterschiede im Niveau und im Trend der einzelnen Branchen. So legte in der Chemie der Umsatzanteil der Forschung zu, von 4,0 auf 4,7%, im Textilgewerbe von 2,1 auf 4,8%. Im Maschinenbau sank er dagegen von 4,2 auf 4,1%.

Weitere Ergebnisse der Umfrage finden Sie hier.

(Pressemitteilung ifo Institut vom 11.03.2021)


Redaktion

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