• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Der Verschuldungsgrad in der Unternehmensbewertung

05.10.2018

Der Verschuldungsgrad in der Unternehmensbewertung

Beitrag mit Bild

©Stockwerk-Fotodesign/fotolia.com

Ein neuer IDW Praxishinweis zur Berücksichtigung des Verschuldungsgrads bei der Bewertung von Unternehmen konkretisiert auf der Grundlage des IDW S 1 i.d.F. 2008 Besonderheiten, die bei der Bewertung eines hoch verschuldeten Unternehmens auftreten können.

Zentraler Aspekt des Praxishinweises ist die Empfehlung, hoch verschuldete Unternehmen auf der Basis einer Bruttomethode zu bewerten, indem in einem ersten Schritt unabhängig von der hohen Verschuldung ein Barwert der operativen finanziellen Überschüsse ermittelt und hiervon in einem weiteren Schritt der Marktwert des Fremdkapitals abgezogen wird.

Anwendungshilfe vom FAUB

Nach Ansicht des Fachausschusses für Unternehmensbewertung und Betriebswirtschaft (FAUB) ist es sachgerecht, den zur Diskontierung der operativen finanziellen Überschüsse zu verwendenden Zinssatz aus den Kapitalkosten operativ vergleichbarer, aber normal verschuldeter Unternehmen abzuleiten. Der IDW Praxishinweis enthält eine Anlage, in der die Auswirkung verschiedener Verschuldungsgrade auf die rechnerische Umsetzung in Bewertungsbeispielen dargestellt ist. Außerdem gibt er Hilfestellung, wie mit diesen Besonderheiten umgegangen werden kann, um einen objektivierten Unternehmenswert zu ermitteln.

Der IDW Praxishinweis: Berücksichtigung des Verschuldungsgrads bei der Bewertung von Unternehmen (IDW Praxishinweis 2/2018) wird in Heft 10/2018 der IDW Life veröffentlicht werden.

(IDW vom 01.10.2018 / Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro)

Unsere Empfehlung für tiefergehende Recherchen zum Thema Betriebswirtschaft:
Owlit-Modul „Unternehmensfinanzierung (Otto Schmidt)“


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

©DenysRudyi/fotolia.com

18.05.2026

Drei Viertel der DACH-Unternehmen überdenken ihren Standort

Global agierende Firmen sehen sich heute stärker durch handelspolitische Maßnahmen, regulatorische Volatilität und politische Polarisierung unter Druck gesetzt als durch kriegerische Konflikte. 61 % berichten für 2026 von konkreten finanziellen Schäden durch Zölle – mehr als zuvor durch den Ukraine-Krieg. Das zeigt der neunte Political Risk Survey von WTW und Oxford Analytica, für den 57 Führungskräfte

Drei Viertel der DACH-Unternehmen überdenken ihren Standort
Meldung

© alexlmx/fotolia.com

13.05.2026

Private-Equity-Kapital fließt zunehmend in Infrastruktur für KI, Energie und Transport

Private-Equity-Investoren agieren weltweit zunehmend selektiv. Geopolitische Unsicherheiten bremsen den Markt, während Kapital weiterhin vor allem in große Transaktionen in Bereichen wie KI-Infrastruktur, Energiewende und Transport fließt. Das zeigt die aktuelle Studie „Pulse of Private Equity Q1’26“ von KPMG. Im ersten Quartal 2026 erreichte der globale PE-Markt ein Transaktionsvolumen von 436 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig sank die

Private-Equity-Kapital fließt zunehmend in Infrastruktur für KI, Energie und Transport
Meldung

nialowwa/123rf.com

12.05.2026

Konjunkturerwartungen hellen sich auf

Nach zwei starken Rückgängen in den vergangenen Monaten hellen sich die Konjunkturerwartungen im Mai wieder auf. Der ZEW-Index steigt um 7,0 Punkte und beträgt nun minus 10,2 Punkte. Er verbleibt somit im negativen Bereich. Die Einschätzung der aktuellen konjunkturellen Lage erfährt dagegen einen leichten Rückgang. Der Lageindikator für Deutschland liegt mit minus 77,8 Punkten um

Konjunkturerwartungen hellen sich auf
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)