• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Deutsche Bank und UBS entwickeln neue Cyberwährung

24.08.2016

Deutsche Bank und UBS entwickeln neue Cyberwährung

Beitrag mit Bild

Kommt nun der Durchbruch der Cyberwährungen? Eine Bankenallianz um die Deutsche Bank und UBS will damit Transaktionen beschleunigen - und arbeitet an einem "Utility Settlement Coin".

Kommt nun der Durchbruch der Cyberwährungen? Eine Bankenallianz um die Deutsche Bank und UBS will damit Transaktionen beschleunigen – und arbeitet an einem „Utility Settlement Coin“, wie der Spiegel berichtet.

Digitale Währungen wie der Branchenpionier Bitcoin sind bislang eher Nischenprojekte. Nach dem Willen mehrerer Großbanken soll sich das bald ändern. Die Schweizer UBS und die Deutsche Bank bündeln ihre Kräfte bei der Entwicklung einer neuen Cyberwährung. Sie soll Transaktionen zwischen Finanzhäusern vereinfachen und günstiger machen.

Neben den Platzhirschen aus Deutschland und der Schweiz sind auch das spanische Institut Santander und zwei US-Unternehmen mit an Bord. Das von der Schweizer Bank vorangetriebene System könnte in Absprache mit Zentralbanken und Regulierern bereits in zwei Jahren auf den Markt kommen.

Die neue Verschlüsselungstechnologie Blockchain ist in der Finanzindustrie derzeit in aller Munde. Aktien- und Anleihengeschäfte könnten damit direkt zwischen Käufer und Verkäufer abgewickelt werden – schneller und für die Institute günstiger als bisher.

Schweizer UBS ist federführend

Die Technologie wird unter anderem von der Cyberwährung Bitcoin genutzt, die allerdings mit Betrugsfällen für Schlagzeilen gesorgt hat und deshalb in großen Teilen der Öffentlichkeit kritisch gesehen wird. Verschiedene Banken arbeiten daher an der Entwicklung eigener Cyberwährungen.

Die von der UBS entwickelte Währung heißt „Utility Settlement Coin“. Um Betrug zu verhindern und keine Parallelwährung zu schaffen, soll für die Transaktionen Bargeld bei den Zentralbanken hinterlegt werden.

(Quelle: Spiegel-Online vom 24.08.2016)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

©putilov_denis/fotolia.com

17.02.2026

Wachstumsmotor Hightech

Ein Hightech-Potenzial von rund 1,7 Billionen Euro bietet deutschen Unternehmen die Chance, im internationalen Technologiewettbewerb entscheidend aufzuholen. In zentralen Schlüsseltechnologien liegen die Voraussetzungen, um Wertschöpfung zu skalieren und industrielle Stärke in zukünftigen Leitmärkten auszubauen – während andere Nationen wie die USA und China diese Hebel bereits systematisch nutzen und damit den Handlungsdruck für Deutschland erhöhen.

Wachstumsmotor Hightech
Meldung

©JulienEichinger/fotolia.com

17.02.2026

Deutsche Unternehmen blicken optimistisch gen Osten

Mittel- und Osteuropa gewinnt für deutsche Unternehmen in deren globalen Strategien weiter an Gewicht. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von KPMG und dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, für die 115 Unternehmen hinsichtlich ihrer Geschäftserwartungen in der Region befragt wurden. 63 % der Firmen erwarten demnach, dass die Länder Mittel- und Osteuropas in den kommenden fünf Jahren

Deutsche Unternehmen blicken optimistisch gen Osten
Meldung

© WrightStudio/fotolia.com

16.02.2026

Wagniskapitalgeber setzen in Deutschland andere Prioritäten

Der deutsche Markt für Wagniskapital (Venture Capital, VC) weist teils deutliche Unterschiede zum weltweiten VC-Geschehen auf. So erhielten deutsche Start-ups aus dem Bereich Climate-Tech – die also an Technologien und Dienstleistungen zur Dekarbonisierung und zur Minimierung von Klimarisiken arbeiten – im vergangenen Jahr zwar deutlich weniger Investorengelder als in den Vorjahren. Trotz des Rückgangs auf

Wagniskapitalgeber setzen in Deutschland andere Prioritäten
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)