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05.06.2015

Deutscher M&A-Markt: Projektaufkommen steigt an

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Corporate Finance

Eine insgesamt hohe M&A-Aktivität inmitten eines sehr guten Marktklimas, das durch vielfältige Finanzierungsmöglichkeiten geprägt ist, führt dazu, dass in nächster Zeit vor allem im Bereich kleinerer Unternehmen noch höheres Projektaufkommen zu erwarten ist.

Derzeit sehen die deutschen M&A-Berater in nahezu allen Branchen eine steigende M&A-Aktivität. Lediglich in der Medienbranche stagnierte das Aufkommen. Die größte Aktivität verzeichnen Software/IT, Handel/E-Commerce und Pharma/Healthcare, wobei die höchsten Wachstumsraten bei Handel/E-Commerce, Financial Services, Dienstleistungen und erneuerbaren Energien liegen. Dies sind die Ergebnisse des aktuellen „M&A Panels“ – dabei werden drei Mal jährlich M&A-Chefs deutscher Unternehmen sowie führende Investmentbanker und M&A-Berater von der Kanzlei CMS und dem Magazin „FINANCE“ anonym zu ihrer Markteinschätzung befragt.

Rege Dealaktivität bleibt bestehen

Wie der Prognoseindikator des Panels zeigt, gehen die Berater auch mit Blick auf die kommenden Monate von einer weiterhin überdurchschnittlich hohen Auslastung aus. Zwar geben nur noch rund 30 Prozent der befragten M&A-Chefs in Unternehmen an, mindestens jede zweite Transaktion mit externer Unterstützung abzuwickeln, gegenüber einem Anteil von rund 50 Prozent der Befragten vor einem Jahr. Die insgesamt große Zahl an Transaktionen spricht jedoch klar für einen steigenden Trend.

Due Diligence wieder wichtiger

Ebenso wie die Investmentbanker und M&A-Berater sehen auch die Corporates den Wunsch nach schnellerem Wachstum derzeit als wichtigsten Dealtreiber an. Im Vorfeld von Transaktionen wird aber zurzeit besonders genau hingesehen – die Unternehmensverantwortlichen haben laut Panel immer mehr den Eindruck, dass Verhandlungen besonders intensiv und langwierig sind. Den Trend bestätigt Dr. Oliver Wolfgramm, Partner bei CMS: „Dies hängt zweifellos auch mit den hohen bis sehr hohen Kaufpreiserwartungen und Kaufpreisforderungen der Verkäufer und dem großen Wettbewerb um attraktive Targets zusammen.“ Auf der Seite der größten Dealbreaker messen die Corporates einer negativen Due Diligence-Prüfung nach wie vor eine hohe Bedeutung bei; auch bei Investmentbankern und M&A-Beratern ist der Wert hier gestiegen.

(CMS Hasche Sigle / Viola C. Didier)


Redaktion

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