• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Deutschland verzeichnet stärkstes M&A-Wachstum der letzten zwei Jahre

17.02.2017

Deutschland verzeichnet stärkstes M&A-Wachstum der letzten zwei Jahre

Beitrag mit Bild

Der Intralinks Deal Flow Predictor (DFP), ein Indikator für künftige Fusionen und Übernahmen, prognostiziert einen globalen Anstieg der M&A-Aktivitäten in der ersten Hälfte des Jahres 2017 um sechs Prozent, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum – das ist ein neuer Rekord. Das Wachstum beruht dabei auch auf der starken Leistung Deutschlands.

Der Intralinks Deal Flow Predictor (DFP), ein Indikator für künftige Fusionen und Übernahmen, prognostiziert einen globalen Anstieg der M&A-Aktivitäten in der ersten Hälfte des Jahres 2017 um sechs Prozent, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum – das ist ein neuer Rekord.

Das Wachstum beruht zum Teil auf der starken Leistung Deutschlands, welches im vierten Quartal 2016 einen Anstieg der M&A-Aktivitäten im Frühstadium von 17 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr verzeichnet – Deutschlands größtes Wachstum in sieben Quartalen.

“Deutschland verzeichnet das stärkste Wachstum seiner M&A-Aktivitäten seit sieben Quartalen”, sagt Philip Whitchelo, VP Strategy and Product Marketing bei Intralinks. “Während die M&A-Aktivitäten im Vereinigten Königreich rückläufig sind, ist Deutschland, zusammen mit den anderen drei größten Volkswirtschaften der Eurozone – Frankreich, Spanien und Italien – für den Großteil des stetigen M&A-Wachstums in Europa verantwortlich.”

Deutschland legt deutlich zu, UK schwächelt

Laut des neuesten Intralinks Deal Flow Predictor haben sich die M&A-Aktivitäten in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA) um 9 Prozent gesteigert, wobei Frankreich (+ 28 Prozent), Spanien (+ 24 Prozent), Deutschland (+ 17 Prozent) und Italien (+ 15 Prozent) als leistungsstärkste Länder auftreten. Europas bisher größter M&A-Markt, das Vereinigte Königreich, kämpft diesmal mit einem Verlust von 2 Prozent – eine deutliche Ausnahme.

Insgesamt haben die M&A-Aktivitäten in drei von vier Weltregionen deutlich zugenommen: im Asiatisch-Pazifischen Raum (APAC, + 44 Prozent), in Lateinamerika (LATAM, +11 Prozent) und EMEA (+ 9 Prozent). In Nordamerika (NA) nahmen die M&A-Aktivitäten allerdings um 5 Prozent ab.

Weitere Highlights des aktuellen DFP sind:

  1. In APAC werden M&A-Ankündigungen im zweiten Quartal 2017 das Wachstum steigern, wobei das höchste Wachstumsniveau in Indien, Südostasien und Japan liegen wird. Die Top-3-Sektoren in APAC sind Finanzen, Consumer & Retail und das Gesundheitswesen.
  2. In EMEA werden die M&A-Aktivitäten im zweiten Quartal 2017 zunehmen, wobei das höchste Wachstumsniveau in Frankreich, Spanien, Deutschland und Osteuropa zu verzeichnen sein wird. Die Top-3-Sektoren bilden Consumer & Retail, TMT (Technologie-Medien-Telekommunikation) und Energie & Leistung.
  3. Auch in LATAM werden die M&A-Ankündigungen im zweiten Quartal von 2017 zunehmen, wobei das höchste Wachstumsniveau in Argentinien und Mexiko zu verzeichnen sein wird. Brasilien wird eine konstante oder leicht abfallende M&A-Aktivität, Chile eine abfallende Aktivität beitragen. In LATAM sind Gesundheitswesen und Immobilien die Sektoren mit dem höchsten Wachstumspotential.
  4. In NA werden die M&A-Ankündigungen im Frühstadium im zweiten Quartal 2017 zurückgehen. Die Sektoren, die in NA vor allem für den Rückgang des Wachstums verantwortlich sein werden, sind Consumer & Retail, Industrieunternehmen und Energie & Leistung. Allerdings werden im zweiten Quartal 2017 die Sektoren Werkstoffe, Finanzen und Gesundheitswesen ein Wachstum an Ankündigungen verzeichnen können.

Der Intralinks Deal Flow Predictor (DFP) zeichnet das Volumen von verkäuferseitigen M&A-Transaktionen im Frühstadium auf, die sich noch in der Vorbereitung oder bereits in der Due-Diligence-Phase befinden. Die aufgezeichneten Deals stehen durchschnittlich noch sechs Monate vor ihrer öffentlichen Ankündigung. Der Intralinks DFP wurde von Thomson Reuters als unabhängiger und akkurater Indikator für künftige M&A-Transaktionen verifiziert.

(Pressemitteilung Intralinks vom 16.02.2017)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© Zerbor - Fotolia.com

15.10.2026

Cyberrisiken und KI setzen CEOs unter Druck

Die schwache Konjunktur bleibt für CEOs weltweit das größte Risiko. Laut dem aktuellen CEO Outlook Survey von EY-Parthenon nennen 44 % die wirtschaftliche Unsicherheit als zentrale Belastung. Cyberrisiken und Datenschutzbedrohungen folgen mit 40 %, technologische Umbrüche einschließlich KI mit 34 %. In Deutschland stehen Konjunktur- und Cyberrisiken mit jeweils 40 % gleichauf. Für die Studie

Cyberrisiken und KI setzen CEOs unter Druck
Meldung

© Erwin Wodicka /fotolia.com

14.10.2026

Steigende Kreditkosten: UKs CFOs setzen auf Sparkurs statt Expansion

Seit mehr als drei Jahren stehen geopolitische Konflikte an der Spitze der Risikoliste britischer Finanzchefs, zeigt die aktuelle Deloitte UK CFO Survey. Besonders die Eskalation des US-Iran-Konflikts und Ölpreise von über 100 US-Dollar je Barrel verstärken die Sorge vor Inflation und steigenden Zinsen. Finanzierungskosten auf Zweieinhalbjahreshoch Die Finanzchefs erwarten binnen zwölf Monaten eine Inflationsrate von

Steigende Kreditkosten: UKs CFOs setzen auf Sparkurs statt Expansion
Meldung

© weerapat1003/fotolia.com

13.10.2026

Klimaschutz als Milliardenchance für Unternehmen

Deutschlands Klimatransformation erfordert bis 2045 Investitionen von sechs Billionen Euro. Für Finanzvorstände wird die Finanzierung zum strategischen Thema. Entscheidend sind Kapitalkosten, Investitionsprioritäten und die Mobilisierung privaten Kapitals. Unternehmen müssen Investitionen deutlich steigern Laut einer Prognos-Studie im Auftrag der KfW sind jährlich 290 Milliarden Euro für die Klimaneutralität erforderlich. Knapp die Hälfte davon, rund 140 Milliarden

Klimaschutz als Milliardenchance für Unternehmen
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)