20.03.2020

DHL reagiert auf Corona-Pandemie

Beitrag mit Bild

©Cybrain/fotolia.com

Der Paketzulieferer DHL hat im Zuge der Corona-Pandemie Änderungen angekündigt. Die Lieferungen innerhalb von Deutschland können weiterhin reibungslos garantiert werden. Allerdings nimmt der Zusteller einige Vorsichtsmaßnahmen vor, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und sowohl die Kunden als auch die Angestellten zu schützen.

Die Deutsche Post DHL kündigt an, die internen Prozesse in Abhängigkeit von der jeweiligen Gefährdungslage anzupassen. So möchte der Paketzulieferer dazu beitragen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen und dauerhaft eine flächendeckende Beförderung und Zustellung von Briefen und Paketen sicherzustellen.

Coronavirus: Aktuelle Änderungen bei der Paketzustellung

Die aktuellen Änderungen betreffen vor allem die Annahme und Abgabe von Sendungen. So verzichtet DHL aktuell bei der Übergabe von Paketen und Übergabeeinschreiben auf die Unterschrift des Empfängers. Stattdessen dokumentieren die Zusteller anstelle des Empfängers die erfolgreiche Auslieferung mit ihrer eigenen Unterschrift. Auf diese Weise soll der persönlichen Kontakt zwischen den Paket-Empfängern und den Zustellern vermeiden werden und einer möglichen Übertragung von Viren über Handscanner und Stift vorgebeugt werden. Ist der Empfänger mit dieser Methode nicht einverstanden, kann das Paket an eine Station geliefert werden oder an dem Ursprung zurückgeschickt werden.

Aktuelle Empfehlung: Ablageort bestimmen oder den Versand an eine Paketstation

Das Unternehmen empfiehlt zudem das Risiko noch weiter zu reduzieren, indem die Kunden einen Ablageort bestimmen oder die Pakete an eine Paketstation liefern lassen.

DHL: Zustellungen werden weiterhin durchgeführt

Das Unternehmen beton: Zustellungen in Deutschland, die per DHL getätigt werden, sollen auch weiterhin ohne Probleme abgewickelt werden. Lediglich bei internationalen Sendungen kann es zu Verzögerungen kommen. Lieferungen nach China, Hongkong oder Macao können zum jetzigen Zeitpunkt aufgrund der zahlreichen Einschränkungen nicht durchgeführt werden.

(Quelle: DHL Paktet GmbH)


Aus aktuellem Anlass – Kostenloser PDF-Download:
DER BETRIEB-Themenspezial zum Coronavirus

DER BETRIEB-Themenspezial zum Coronavirus Der Coronavirus beherrscht die Presse mit dramatischen Meldungen zur Ausbreitung des neuartigen Virus. Großveranstaltungen werden abgesagt und die Prognose für die Weltwirtschaft ist erschütternd.

Bei Unternehmen und Arbeitgebern mehren sich arbeitsrechtliche Fragestellungen: Welche dienstlichen Anweisungen darf und sollte ich den Arbeitnehmern zur Eindämmung des Virus geben? Kann Homeoffice angeordnet werden? Wie gehe ich mit Verdachtsfällen um? Wie sieht es mit Arbeitsvergütung und Entgeltfortzahlung aus?

Unsere Experten nehmen Stellung …

  • Angst vor dem Coronavirus – ein arbeitsrechtliches Problem?
  • ​Leitfaden für Arbeitgeber
  • Auswirkungen des Virus auf die Arbeitsunfähigkeit(sbescheinigung) und die Entgeltfortzahlung
  • Zahlen, Fakten und Handlungsempfehlungen
  • Arbeitsvergütung in Zeiten einer Pandemie
  • Rechtliche Auswirkungen für Unternehmen

>> Ein kostenloser Service von DER BETRIEB: Jetzt herunterladen!


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© Minerva Studio/fotolia.com

09.07.2026

Kapitalerhöhungen im Aufwärtstrend

Die Entwicklung am deutschen Emissionsmarkt zeigt im zweiten Quartal 2026 ein insgesamt robustes Bild. Zwar hat sich trotz verbesserter Kapitalmarktbedingungen nur ein Unternehmen neu auf das Börsenparkett gewagt, aber bei den Kapitalerhöhungen zeigt der Trend deutlich nach oben – ein klarer Hinweis, dass die Aufnahmebereitschaft des Marktes grundsätzlich vorhanden ist. Zu diesen Ergebnissen kommt die

Kapitalerhöhungen im Aufwärtstrend
Meldung

©Stockfotos-MG/fotolia.com

08.07.2026

Kredithürde im Mittelstand auf Rekordhoch

Der Kreditzugang der mittelständischen Unternehmen in Deutschland hat sich weiter verschlechtert. Im zweiten Quartal 2026 berichteten 40,5 % der kreditinteressierten Mittelständler, dass sich ihre Banken bei der Kreditvergabe restriktiv verhalten. Dieser Wert, der im Vergleich zum Vorquartal um 6,5 Prozentpunkte zulegte, markiert einen neuen Rekordwert seit Beginn der Umfrageaufzeichnung im Jahr 2017. Für die KfW-ifo-Kredithürde wertet

Kredithürde im Mittelstand auf Rekordhoch
Meldung

©number1411/fotolia.com

07.07.2026

Volkswirtschaftliche Bedeutung der KMU bleibt hoch

Trotz der seit Jahren andauernden geopolitischen Herausforderungen erwirtschafteten die kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) rund 2,8 Billionen Euro im Jahr 2024 laut den aktuellsten verfügbaren Daten. Das waren 29 % des gesamten Umsatzes in Deutschland. Mehr als 3,5 Millionen Unternehmen in Deutschland zählen gemäß der KMU-Definition der Europäischen Kommission zu den kleinen und mittleren Unternehmen.

Volkswirtschaftliche Bedeutung der KMU bleibt hoch
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)