Geopolitische Spannungen, fragile Lieferketten und technologische Umbrüche erschweren die Bewertung von Unternehmen. Laut dem „European Due Diligence Report 2026“ von Alvarez & Marsal reagieren Private-Equity-Investoren mit erweiterten Prüfprozessen. Basis ist eine Befragung von mehr als 80 Führungskräften europäischer Beteiligungsgesellschaften.
KI wird zum Standard
Mehr als 80% der Befragten nutzen KI bereits regelmäßig oder testen sie in der Due Diligence. Bei Tier-1-Fonds setzen 70% die Technologie konsequent ein. Zudem beziehen 80% KI als möglichen Werttreiber in ihre Investmentthese ein.
Risiken stärker im Fokus
93% sehen Wertsteigerung weiterhin als wichtiges Ziel, rund 60% prüfen jedoch verstärkt mögliche Abwärtsrisiken. Knapp 70% nennen geopolitische Risiken als größte Herausforderung. Zugleich wächst die Nachfrage nach integrierter Due Diligence, bislang bieten jedoch nur 18% der Dienstleister einen vollständig integrierten Ansatz.
(Alvarez Marsal vom 11.08.2026 / RES JURA Redaktionsbüro – vcd)

