12.07.2023

Erwartungen gehen zurück

Autokonzerne auf der Überholspur

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Die Erwartungen der Finanzmarktexpertinnen und -experten an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone sinken. Der ZEW-Indikator liegt im Juli bei minus 14,7 Punkten.

Die ZEW-Konjunkturerwartungen gehen in der aktuellen Umfrage vom Juli 2023 zurück. Sie liegen mit minus 14,7 Punkten um 6,2 Punkte unter dem Wert des Vormonats. Die Einschätzung der gegenwärtigen konjunkturellen Lage für Deutschland verschlechtert sich ebenfalls. Sie sinkt um 3,0 Punkte und liegt aktuell bei minus 59,5 Punkten.

Die Erwartungen der Finanzmarktexpertinnen und -experten an die Konjunkturentwicklung in der Eurozone sinken im Juli um 2,2 Punkte geringfügig. Sie liegen damit aktuell bei minus 12,2 Punkten. Der Lageindikator für die Eurozone geht um 2,5 Punkte auf nun minus 44,4 Punkte zurück.

Weitere Verschlechterung bis Jahresende

„Die ZEW-Konjunkturerwartungen verschieben sich noch deutlicher in den negativen Bereich. Die Finanzmarktexpertinnen und -experten gehen bis Jahresende von einer weiteren Verschlechterung der konjunkturellen Lage aus. Ein wesentlicher Grund dafür ist die Erwartung weiter steigender kurzfristiger Zinsen im Eurogebiet und in USA. Außerdem werden wichtige Exportmärkte wie China relativ schwach eingeschätzt. Die erwartete Verschlechterung der Konjunktur dürfte vor allem die Industriesektoren treffen. Die Ertragserwartungen dieser exportorientierten Branchen gehen abermals deutlich zurück“, kommentiert ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, PhD die aktuellen Ergebnisse.

(ZEW vom 11.07.2023 / Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro)


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