• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Europa schließt Steuerschlupflöcher für Großkonzerne

13.10.2015

Europa schließt Steuerschlupflöcher für Großkonzerne

Beitrag mit Bild

Corporate Finance

Die EU-Finanzminister haben sich auf ein neues Gesetz verständigt, das einen neuen Informationsaustausch zu den „Tax-Rulings“ ermöglicht.

Großkonzerne haben es künftig in Europa schwerer, Gewinne über Grenzen hinweg zu verschieben und damit Steuern zu vermeiden. Die EU-Finanzminister verständigten sich in Luxemburg einstimmig auf ein neues Gesetz, das erstmals einen Austausch von sog. Steuer-Vorbescheiden für Unternehmen ermöglicht. Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) lobte den neuen Informationsaustausch zu den „Tax- Rulings“ als „eine schnelle Lösung in kurzer Zeit“.

Das neue Gesetz, welches Steuervermeidungen unterbinden soll, tritt 2017 in Kraft.

Das Gesetz soll vom 01.01.2017 an gelten. Es werden dabei grundsätzlich gültige Steuer-Vorbescheide rückwirkend bis zum 01.01.2012 erfasst, sagte der amtierende EU-Ratsvorsitzende, Luxemburgs Ressortchef Pierre Gramegna. Um diesen Punkt hatte es lange Streit gegeben. Für Mittelständler mit einem Jahresumsatz von bis zu 40 Mio. € kann es Ausnahmen beim Austausch geben. Jedes Jahr gehen den öffentlichen Kassen laut EU-Kommission Milliardenbeträge durch Steuervermeidung verloren.

(dpa / CF Redaktion)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

©putilov_denis/fotolia.com

22.06.2026

KI bringt Geschäftsmodelle der Softwarebranche ins Wanken

Die Softwarebranche muss sich auf tiefgreifende Veränderungen ihrer Geschäftsmodelle einstellen. Weil KI-Agenten zunehmend selbst Arbeit verrichten und nicht mehr nur als Werkzeug bedient werden, verschiebt sich, wofür Kundinnen und Kunden zu bezahlen bereit sind. Statt Entwicklungsstunden oder pauschaler Lizenzen werden künftig verstärkt messbare Ergebnisse wie behobene Sicherheitslücken oder gelöste Tickets abgerechnet. Das ist eine zentrale

KI bringt Geschäftsmodelle der Softwarebranche ins Wanken
Meldung

pitinan/123rf.com

18.06.2026

Deutschland wird zum Wachstumsmotor der Vermögensverwaltung

Die deutsche Asset- und Wealth-Management-Branche (AWM) befindet sich an einem Wendepunkt. Mit 3,7 Billionen US-Dollar1 an verwaltetem Vermögen zählt Deutschland bereits zu den größten Märkten Europas. Das Land verbindet eine ausgeprägte institutionelle Expertise mit einer dynamischen Retail-Entwicklung und einem regulatorischen Umfeld, das zunehmend darauf ausgerichtet ist, private Ersparnisse in langfristige Anlageprodukte zu lenken. Europaweit wird

Deutschland wird zum Wachstumsmotor der Vermögensverwaltung
Meldung

©Sunnystudio/fotolia.com

17.06.2026

Start-ups in Europa: Großes Potenzial bleibt ungenutzt

In Frankreich, Deutschland und Großbritannien bleibt erhebliches Wachstumspotenzial ungenutzt. Ein ZEW Policy Brief untersucht auf Basis von mehr als neun Millionen Unternehmensgründungen in Europa, wo Start-ups entstehen und in welchen Regionen die Anzahl der vorhergesagten Werte von Start-up übertroffen werden. Es zeigt sich, dass sich die unternehmerische Dynamik in Europa auf Metropolen wie Paris, London

Start-ups in Europa: Großes Potenzial bleibt ungenutzt
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)