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02.10.2024

Family Offices in Deutschland rechnen mit Vermögensanstieg für 2024

Dank langfristiger Strategien und soliden Kapitalreserven können Family Offices aktuelle Herausforderungen meistern.

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©Sondem/fotolia.com

Family Offices in Deutschland erwarten laut der neuesten Deloitte-Studie trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten einen Anstieg des verwalteten Vermögens. Dank langfristiger Strategien und soliden Kapitalreserven können Family Offices aktuelle Herausforderungen meistern. Zusätzlich setzen sie zunehmend auf externe Experten und investieren verstärkt in Nachhaltigkeitsprojekte und technologische Innovationen.

Wachstum bringt Neueinstellungen mit sich

Dass die Zeichen auf Wachstum stehen, macht sich auch im Personalbereich bemerkbar. Vier von zehn Family Offices planen dieses Jahr Neueinstellungen. 29 % wollen dabei über die familiären Grenzen hinaus zunehmend auf Expertinnen und Experten setzen. Ein Drittel der Befragten möchte künftig sogar vermehrt auf die Dienstleistungen Dritter zurückgreifen.

Dr. Christine Wolter, Partner und Lead von Deloitte Private, erklärt: „Wiederkehrende Stressfaktoren wie beispielsweise die zunehmend komplexen regulatorischen und steuerlichen Anforderungen stellen Großvermögen vor besondere Management-Herausforderungen. Es bedarf der Aufrichtung einer hinreichend breiten Assetallokation, der Steuerung eines breiten Spektrums von Assetklassen, von Public Equities bis zu Alternatives und erfordert vor allem eine umfassende Datentransparenz.“

Family Offices setzen auf Nachhaltigkeit und Technologie

Neben den aktuellen Herausforderungen liegt ein zentraler Fokus der Family Offices weltweit auf den beiden Zukunftsthemen Technologie und Nachhaltigkeit. So investiert fast die Hälfte (46 %) aller befragten Gesellschaften in nachhaltige Investitionsobjekte. Vor allem in Europa hat das Thema Fahrt aufgenommen. Während eine Befragung aus dem Jahr 2021 ergab, dass lediglich 45 % der Family Offices auf nachhaltige Investments setzen, sind es mittlerweile bereits 57 %. Ähnlich verhält es sich auch beim Thema Technologie: Knapp die Hälfte (43 %) wollen noch in diesem Jahr eine entsprechende Strategie zur Einführung neuer Technologien einführen.

(Deloitte vom 28.09.2024 / RES JURA Redaktionsbüro)


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