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21.08.2015

Fehlerhaftes DCF-Standardmodell der Unternehmens- und Markenbewertung?

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Corporate Finance

Die DCF-Methode, die meist zur Bewertung von Marken und Unternehmen eingesetzt wird, erfordert die Schätzung von Cashflows, welche Ungenauigkeiten aufweisen. Die Berücksichtigung von Einmaleffekten oder saisonalen Effekten kann daher zu nicht unerheblichen Veränderungen führen.

Wenn der Wert von Marken, Unternehmen, Geschäftsbereichen usw. bestimmt werden soll, kommen fast immer Verfahren des Discounted Cashflows (DCF) zur Anwendung. Zwar können die Cashflows direkt geschätzt werden, aber fast immer wird die indirekte Methode angewandt, bei der die Cashflows hauptsächlich aus dem Aufwand und dem Ertrag einerseits und den Änderungen des Working Capital andererseits abgeleitet werden. Die Auswirkungen von Einmaleffekte und saisonalen Effekte führen zu großen Unterschieden zwischen den tatsächlichen Cashflows und den auf DCF Basis ermittelten.

So weit wie möglich müssen unternehmensinterne Daten verwendet werden anstelle der Bilanzzahlen, rät Prof. Dr. Peter Hoberg, Professor für BWL an der Hochschule Worms, in seinem Fachbeitrag zu diesem Problem. Mehr dazu lesen Sie in der Fachzeitschrift DER BETRIEB unter Dokumentennummer DB0682157

(Prof. Dr. Peter Hoberg / Viola C. Didier)


Redaktion

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