• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Fehlerhaftes DCF-Standardmodell der Unternehmens- und Markenbewertung?

21.08.2015

Fehlerhaftes DCF-Standardmodell der Unternehmens- und Markenbewertung?

Beitrag mit Bild

Corporate Finance

Die DCF-Methode, die meist zur Bewertung von Marken und Unternehmen eingesetzt wird, erfordert die Schätzung von Cashflows, welche Ungenauigkeiten aufweisen. Die Berücksichtigung von Einmaleffekten oder saisonalen Effekten kann daher zu nicht unerheblichen Veränderungen führen.

Wenn der Wert von Marken, Unternehmen, Geschäftsbereichen usw. bestimmt werden soll, kommen fast immer Verfahren des Discounted Cashflows (DCF) zur Anwendung. Zwar können die Cashflows direkt geschätzt werden, aber fast immer wird die indirekte Methode angewandt, bei der die Cashflows hauptsächlich aus dem Aufwand und dem Ertrag einerseits und den Änderungen des Working Capital andererseits abgeleitet werden. Die Auswirkungen von Einmaleffekte und saisonalen Effekte führen zu großen Unterschieden zwischen den tatsächlichen Cashflows und den auf DCF Basis ermittelten.

So weit wie möglich müssen unternehmensinterne Daten verwendet werden anstelle der Bilanzzahlen, rät Prof. Dr. Peter Hoberg, Professor für BWL an der Hochschule Worms, in seinem Fachbeitrag zu diesem Problem. Mehr dazu lesen Sie in der Fachzeitschrift DER BETRIEB unter Dokumentennummer DB0682157

(Prof. Dr. Peter Hoberg / Viola C. Didier)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© Denis Junker / fotolia.com

04.06.2026

Zahlungsverzug setzt Unternehmen unter Druck

Späte Zahlungen und steigende Forderungsausfälle setzen deutsche Unternehmen unter Druck. Die schwache Konjunktur verschärft die Situation – mit direkten Folgen für Liquidität und Lieferketten. Das aktuelle Atradius-Zahlungsbarometer für Deutschland zeichnet ein besorgniserregendes Bild der wirtschaftlichen Lage. „Während sich die Kreditbedingungen der Banken in ganz Westeuropa verschärfen, ist der Druck auf deutsche Unternehmen aufgrund ihrer starken

Zahlungsverzug setzt Unternehmen unter Druck
Meldung

© Olivier Le Moal/fotolia.com

03.06.2026

Stablecoins: Neue Spielregeln im Wholesale Banking

Das weltweite Angebot an Stablecoins dürfte sich bis 2030 auf das Fünf- bis Zwölffache erhöhen. Digitale Bargeldinstrumente sind dabei, die Architektur des Zahlungsverkehrs grundlegend zu verändern – für Banken wird es damit zur dringenden strategischen Priorität, ihre Rolle in diesem Ökosystem neu zu definieren. Das hat die Studie „From Hype to Hard Value: Stablecoin and

Stablecoins: Neue Spielregeln im Wholesale Banking
Meldung

pitinan/123.rf.com

02.06.2026

Finanzplanung per KI: Das Vertrauen wächst

Beim Geld hört die Freundschaft bekanntlich auf. Das Vertrauen in Maschinen wächst dagegen: 39 % der Menschen in Deutschland nutzen Künstliche Intelligenz, um ihre Finanzplanung zu optimieren. Das zeigt der aktuelle „AI Sentiment Index 2026 – Fokusthema Finanzen“ von EY, für den weltweit rund 18.000 Menschen in 23 Ländern befragt wurden, darunter 1.000 in Deutschland. Damit

Finanzplanung per KI: Das Vertrauen wächst
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)