• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Finance-Organisationen fokussieren sich weiterhin auf Intelligent Automation

03.04.2024

Finance-Organisationen fokussieren sich weiterhin auf Intelligent Automation

Wie Finance Executives auf digitale Automatisierung zur nachhaltigen Steigerung von Leistungsfähigkeit und Produktivität setzen, schildert Georg Bach, MD Central Europe bei The Hackett Group.

Beitrag mit Bild

©fotomek/fotolia.com

Im Geschäftsjahr 2023 wurde die Agenda der meisten Unternehmen davon bestimmt, Supply Chains zu sichern, inflationäre Preisentwicklungen  und den Mangel an Fachkräften zu bekämpfen. Der andauernde Krieg zwischen Russland und der Ukraine, sowie der Israel-Hamas-Konflikt sorgen für geopolitische Unsicherheiten und Risiken. In den Führungsetagen der Unternehmen kursierten deshalb berechtigte Rezessionbefürchtungen.

Finance-Studie zeigt verschärfte Risiken

Zum Jahresbeginn 2024 haben sich diese Risikofaktoren weiter verschärft. Das spiegelt sich deutlich wider in der aktuellen Finance-Studie der Hackett-Gruppe: 62 % der rund 375 international befragten Führungskräfte in mittleren bis großen Unternehmen befürchten, dass ansteigende Kreditzinsen ihre nötigen Investitionen gefährden. 57 %, also mehr als die Hälfte, rechnen mit einer Rezession für das laufende Geschäftsjahr. Darüber hinaus, so die Studie weiter, schätzen 46 % der Executives einen Mangel an qualifizierten Mitarbeitern als zusätzlichen Grund für massive Störungen ihres Geschäfts ein.

KI-Investitionen werden steigen

Die Steigerung der Profitabilität durch Produktivitätsverbesserungen nimmt auch 2024 einen Spitzenplatz auf der unternehmerischen Agenda ein, um so Herausforderungen wie höhere Kapitalzinsen, eine drohende Rezession oder den anhaltenden Fachkräftemangel erfolgreich zu meistern. Dabei ist davon auszugehen, so The Hackett Group®  in der Studie “The CFO Agenda”, dass Investitionen in fortgeschrittene Technologien wie (Generative) AI (künstliche Intelligenz) nicht vom Sparzwang betroffen sein werden: Sie werden 2024 stattdessen signifikant steigen. Generell fokussieren sich Finance Executives auf digitale Transformation, um Kosten zu senken und neues Business zu generieren: Damit sollen Bereiche wie business customer experience (18 % der Führungskräfte), virtualized data platforms (15 %), digitale workflows (13 %) und robotic process automation (RPA) (13 %) optimiert werden.

Für Generative AI (Gen AI) werden von den Führungskräften im laufenden Geschäftsjahr 9 % Wachstum prognostiziert und 41 % der Executives und untersuchten Unternehmen sehen den größten Nutzen von Gen AI im Bereich von Reporting, Management Planning und Forecasting.

(Georg Bach, MD Central Europe bei The Hackett Group)


Weitere Meldungen


Meldung

©pixbox77/fotolia.com

08.04.2026

Mehr als jedes fünfte Unternehmen spürt negative Effekte des Klimawandels

Mehr als jedes fünfte Unternehmen (21 %) in Deutschland sieht sich bereits von negativen Folgen des Klimawandels betroffen. Das sind rund 800.000 Unternehmen. Besonders große Unternehmen mit mehr als 500 Millionen Euro Jahresumsatz leiden unter den mannigfaltigen Auswirkungen der Erderwärmung: 74 % von ihnen geben an, zumindest teilweise von negativen Konsequenzen betroffen zu sein. Unter den größeren

Mehr als jedes fünfte Unternehmen spürt negative Effekte des Klimawandels
Meldung

©EtiAmmos/fotolia.com

08.04.2026

Zahlreiche Branchen durch Lieferketten-Probleme in prekärer Lage

Die Störung der globalen Lieferketten beeinträchtigt Deutschlands Wirtschaft. Krisen, wie die faktisch gesperrte Straße von Hormus im Zuge des Iran-Krieges oder die Vorherrschaft Chinas bei Seltenen Erden, haben gravierende Folgen für die Versorgung der deutschen und europäischen Unternehmen mit Rohstoffen, Energie und Technologie. „Der Iran-Krieg ist ein Bremsklotz für den Aufschwung, der durch sinkende Zinsen

Zahlreiche Branchen durch Lieferketten-Probleme in prekärer Lage
Meldung

murrstock/123rf.com

07.04.2026

Nahost-Krieg bremst weltweiten IPO-Markt

Nach einem vielversprechenden Start ins Jahr 2026 führten neue geopolitische Spannungen und der weltweite Anstieg der Energiepreise zu einem deutlichen Rückgang auf dem IPO-Markt: Die Zahl der Börsengänge schrumpfte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 23 % und lag mit 230 auf dem niedrigsten Stand seit sechs Jahren. Zuletzt waren im zweiten Quartal des COVID-Jahres 2020 mit 195

Nahost-Krieg bremst weltweiten IPO-Markt
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)