24.07.2024

German Private Equity Barometer Q2 2024

Die bisherige Stimmungserholung bei den Private Equity Gesellschaften scheint noch auf tönernen Füßen zu stehen. Der aktuelle Stimmungseinbruch überrascht.

Beitrag mit Bild

© alexlmx/fotolia.com

Stimmungseinbruch auf dem deutschen Private Equity-Markt: Kurz vor dem Überschreiten seines langjährigen Durchschnitts bricht das Geschäftsklima auf dem deutschen Private Equity-Markt wieder ein. Der Geschäftsklimaindikator verliert im zweiten Quartal 2024 20,6 Zähler auf -23,4 Saldenpunkte. Einen ähnlich starken Einbruch gab es bereits vor Jahresfrist im zweiten Quartal 2023. Insbesondere die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage fällt wieder deutlich schlechter aus, nachdem sie sich im Vorquartal noch merklich verbessert hat.

Erwartungen sind klar optimistischer

„Das Geschäftsklima auf dem deutschen Private Equity Markt ist überraschend eingebrochen“, sagt Fritzi Köhler Geib, Chefvolkswirtin der KfW zum German Private Equity Barometer Q2 2024. „Der Stimmungseinbruch passt nicht ins Bild, das die Veränderungen der einzelnen Klimakomponenten zeichnen. Wichtige Faktoren wie die Beurteilung von Exits oder Investitionsbereitschaft haben sich verbessert, andere wie die Beurteilung von Fundraising oder Einstiegsbewertungen blieben stabil. Was die Rücksetzung insbesondere der Lageeinschätzungen auslöste, ist unklar, wichtig ist aber, dass die Erwartungen weniger betroffen waren und klar optimistischer sind. Das lässt auf eine Wiederaufnahme des Aufwärtstrends im weiteren Jahresverlauf hoffen. Angesichts des deutlichen Sprungs der Investitionsbereitschaft stehen die Chancen dafür sogar ganz gut.“

(KfW Research vom 24.07.2024 / RES JURA Redaktionsbüro)


Weitere Meldungen


Meldung

© tashatuvango/fotolia.com

24.02.2026

Startup-Stimmung 2026: Zwischen Zuversicht und Frust

Deutschlands Startups sind beim Blick auf die Lage des eigenen Unternehmens gespalten: Rund ein Drittel (35 %) berichtet von einer Verbesserung im vergangenen Jahr, fast ebenso viele (30 %) aber von einer Verschlechterung. Für weitere 35 % ist die Lage unverändert. Das ist das Ergebnis einer Befragung von Bitkom Research unter 133 Tech-Startups in Deutschland im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Jedes

Startup-Stimmung 2026: Zwischen Zuversicht und Frust
Meldung

pitinan/123.rf.com

23.02.2026

Deutsche Finanzinstitute setzen zunehmend auf KI

Eine neue globale Studie von Finastra, einem Anbieter von Software für Finanzdienstleistungen, zeigt, dass eine nahezu flächendeckende Einführung von KI bei deutschen Finanzinstituten zu beobachten ist. Nur noch drei Prozent der Finanzinstitute in Deutschland geben an, keinerlei künstliche Intelligenz einzusetzen. Dies ist ein klares Signal für den Übergang von der Experimentierphase zur Umsetzung in der

Deutsche Finanzinstitute setzen zunehmend auf KI
Meldung

irrmago/123rf.com

18.02.2026

Umsatzrückgänge und Arbeitsplatzabbau in der deutschen Industrie

Der Stellenabbau in der deutschen Industrie hält an: Im Lauf des Jahres 2025 sank die Zahl der Beschäftigten bei Industrieunternehmen in Deutschland um 124.100 bzw. 2,3 %. Damit setzte sich der Negativtrend des Vorjahres fort, als bereits 56.000 Jobs gestrichen wurden. Seit dem Vor-Corona-Jahr 2019 sank die Zahl der Industriejobs in Deutschland um 266.200 – ein

Umsatzrückgänge und Arbeitsplatzabbau in der deutschen Industrie
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)