• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Geschäftsklima im deutschen Beteiligungsmarkt mit freundlichem Jahresauftakt

17.05.2018

Geschäftsklima im deutschen Beteiligungsmarkt mit freundlichem Jahresauftakt

Beitrag mit Bild

© stanciuc/fotolia.com

Auf dem deutschen Beteiligungskapitalmarkt herrscht zum Jahresauftakt gute Stimmung. Der Geschäftsklimaindex des German Private Equity Barometers steigt im ersten Quartal 2018 um 2,4 Zähler auf 66,7 Saldenpunkte. Der Indikator für die aktuelle Geschäftslage klettert auf 71,2 Saldenpunkte (+2,1 Zähler), der Indikator für die Geschäftserwartung auf 62,1 Saldenpunkte (+2,5 Zähler).

Die Bewertungen der Höhe und Qualität des Dealflows sowie des Exit- und Förderumfelds verändern sich nur marginal. Das Fundraising- und das Innovationsklima nehmen leicht ab, behalten ihren Aufwärtstrend jedoch bei.

Das Geschäftsklima im Frühphasensegment kühlt sich zum Jahresbeginn erneut leicht ab. Der entsprechende Indikator sinkt im 1. Quartal um 3,3 Zähler auf 63,0 Saldenpunkte. Der Indikator für die aktuelle Geschäftslage erreicht mit 67,7 Saldenpunkten (+0,4 Zähler) einen neuen Bestwert. Der Indikator für die Geschäftserwartung gibt um 7,1 Zähler auf 58,2 Saldenpunkte nach. Die Erwartung der Beteiligungsgeber war relativ zu ihrer Geschäftslage zuletzt vor drei Jahren so pessimistisch.

Das Spätphasensegment macht zum Jahresauftakt seinen vorangegangenen Rückgang wieder wett. Der sehr guten Bewertung des Fundraisingklimas, Exitumfelds, Abschreibungsdrucks und Innovationsklimas steht die Unzufriedenheit mit den Einstiegsbewertungen gegenüber, die beinahe ihren Tiefpunkt erreicht. Der Geschäftsklimaindikator legt im 1. Quartal um 7,1 Zähler auf 70,0 Saldenpunkte zu. Der Indikator für die aktuelle Geschäftslage steigt um 4,1 Zähler auf 74,5 Saldenpunkte, der Indikator für die Geschäftserwartung um 10,1 Zähler auf 65,6 Saldenpunkte.

Gute Bedingungen für Fundraising und Exits

„In Europa sind die kurzfristigen Zinsen auf absehbare Zeit fest auf dem Tiefpunkt verankert“, sagt Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW. „Wir erwarten daher anhaltend gute Bedingungen für Fundraising und Exits. Wir sind auf dem Weg, die Startups in Deutschland in jeder Unternehmens-phase deutlich besser mit Risikokapital zu versorgen. Mich freut, dass uns dieses Marktumfeld dabei hilft.“

Ulrike Hinrichs, geschäftsführendes BVK-Vorstandsmitglied, ergänzt: „Die anhaltend positive Grundstimmung tut dem Markt und der Wirtschaft gut. Gerade ein stabiler Beteiligungskapitalmarkt kann seine Aufgabe, die Finanzierung von Startups und Mittelständlern mit Eigenkapital, am besten bewältigen. Die Anzeichen von Zurückhaltung bei den Geschäftserwartungen spiegeln dagegen die allgemeine Unsicherheit wider, wie lange das Niedrigzinsumfeld und der ungewöhnlich lange Konjunkturaufschwung in Europa noch anhalten. Aktuell ist aber ein Ende nicht absehbar.“

(Pressemitteilung KfW vom 14.05.2018)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© Sondem / fotolia.com

17.08.2026

Hohe Wertschöpfung durch ausländische Investitionen

Etwa zehn Prozent aller ausländischen Investitionen für Neuansiedelungen auf der grünen Wiese oder Unternehmenserweiterungen kommen über die Germany Trade and Invest (GTAI) – Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH nach Deutschland. Die Investitionen würden von der GTAI geprüft und an das jeweilige Bundesland abgegeben, heißt es in der Antwort der Bundesregierung (21/7491) auf eine Kleine

Hohe Wertschöpfung durch ausländische Investitionen
Meldung

© bakhtiarzein/fotolia.com

13.08.2026

Bevölkerung sieht Mehrwert in Open Finance

Die Open-Finance-Pläne der EU treffen in der Bevölkerung auf ein geteiltes Echo: Zwar kennt bereits ein Drittel der Europäerinnen und Europäer das Konzept – ein überraschend hoher Anteil. Doch während knapp ein Drittel der Bevölkerung darin bereits klare Chancen für die eigene Finanzplanung sieht, überwiegen bei der Mehrheit noch Skepsis und Datenschutzbedenken. Unabhängig davon, wann

Bevölkerung sieht Mehrwert in Open Finance
Meldung

©blende11.photo/fotolia.com

12.08.2026

Due Diligence 2026: Mehr Unsicherheit bei Transaktionen

Geopolitische Spannungen, fragile Lieferketten und technologische Umbrüche erschweren die Bewertung von Unternehmen. Laut dem „European Due Diligence Report 2026“ von Alvarez & Marsal reagieren Private-Equity-Investoren mit erweiterten Prüfprozessen. Basis ist eine Befragung von mehr als 80 Führungskräften europäischer Beteiligungsgesellschaften. KI wird zum Standard Mehr als 80% der Befragten nutzen KI bereits regelmäßig oder testen sie

Due Diligence 2026: Mehr Unsicherheit bei Transaktionen
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)