• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Geschäftsklimaindex für Selbstständige erholt sich etwas

12.04.2023

Geschäftsklimaindex für Selbstständige erholt sich etwas

Das Geschäftsklima für Selbstständige hat sich im März verbessert. Das sind die Ergebnisse des aktuellen Indexes für dieses Segment („Jimdo-ifo-Geschäftsklimaindex für Selbstständige“).

Beitrag mit Bild

©Sunnystudio/fotolia.com

Der Geschäftsklimaindex für Selbstständige stieg im März auf plus 1,8 Punkte (nicht saisonbereinigt), nach minus 1,1 (nicht saisonbereinigt) im Februar. Damit liegt er das erste Mal seit Februar 2022 über null. „Die Geschäfte laufen zum Frühlingsanfang besser“, sagt ifo-Expertin Katrin Demmelhuber. „Wie in der Gesamtwirtschaft ist allerdings noch deutlich Luft nach oben.“

Spürbar bessere aktuelle Geschäfte

Die Verbesserung des Geschäftsklimas ist diesmal vor allem auf spürbar bessere aktuelle Geschäfte zurückzuführen. Aber auch die Geschäftserwartungen fielen günstiger aus. „Bei den Einschätzungen für die kommenden Monate ist der Pessimismus inzwischen fast verschwunden“, sagt Demmelhuber weiter. Für viele Selbstständige ist es indessen schwierig, an Kredite zu kommen.

Die Selbstständigen im Dienstleistungssektor stellt ihre Auftragslage nicht zufrieden. Bei den Umsätzen gab es keine Bewegung, für die nahe Zukunft gehen die Firmen jedoch öfter von Umsatzsteigerungen aus. Schwierig bleibt die Situation für Selbständige im Einzelhandel. Dort hat sich das Geschäftsklima wieder etwas verschlechtert, auch die Unsicherheit nimmt hier zu.

Zum Hintergrund

Seit August 2021 berechnet das ifo Institut den Jimdo-ifo-Geschäftsklimaindex für Selbstständige. Dies umfasst sowohl Soloselbstständige als auch Kleinstunternehmen (weniger als 9 Mitarbeiter). Wie im Gesamtindex sind alle Sektoren abgebildet. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf dem Dienstleistungssektor. Neben Jimdo trägt auch der Verband der Gründer und Selbstständigen Deutschlands (VGSD e.V.) zur Gewinnung neuer Teilnehmer bei.

(ifo Institut vom 11.04.2023 / Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro)


Weitere Meldungen


Meldung

irrmago/123rf.com

18.02.2026

Umsatzrückgänge und Arbeitsplatzabbau in der deutschen Industrie

Der Stellenabbau in der deutschen Industrie hält an: Im Lauf des Jahres 2025 sank die Zahl der Beschäftigten bei Industrieunternehmen in Deutschland um 124.100 bzw. 2,3 %. Damit setzte sich der Negativtrend des Vorjahres fort, als bereits 56.000 Jobs gestrichen wurden. Seit dem Vor-Corona-Jahr 2019 sank die Zahl der Industriejobs in Deutschland um 266.200 – ein

Umsatzrückgänge und Arbeitsplatzabbau in der deutschen Industrie
Meldung

©putilov_denis/fotolia.com

17.02.2026

Wachstumsmotor Hightech

Ein Hightech-Potenzial von rund 1,7 Billionen Euro bietet deutschen Unternehmen die Chance, im internationalen Technologiewettbewerb entscheidend aufzuholen. In zentralen Schlüsseltechnologien liegen die Voraussetzungen, um Wertschöpfung zu skalieren und industrielle Stärke in zukünftigen Leitmärkten auszubauen – während andere Nationen wie die USA und China diese Hebel bereits systematisch nutzen und damit den Handlungsdruck für Deutschland erhöhen.

Wachstumsmotor Hightech
Meldung

©JulienEichinger/fotolia.com

17.02.2026

Deutsche Unternehmen blicken optimistisch gen Osten

Mittel- und Osteuropa gewinnt für deutsche Unternehmen in deren globalen Strategien weiter an Gewicht. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von KPMG und dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, für die 115 Unternehmen hinsichtlich ihrer Geschäftserwartungen in der Region befragt wurden. 63 % der Firmen erwarten demnach, dass die Länder Mittel- und Osteuropas in den kommenden fünf Jahren

Deutsche Unternehmen blicken optimistisch gen Osten
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)