• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Heftiger Aktien-Ausverkauf bedroht Übernahme-Rekordjahr

27.08.2015

Heftiger Aktien-Ausverkauf bedroht Übernahme-Rekordjahr

Beitrag mit Bild

Corporate Finance

Die weltweite Verkaufswelle an den Aktienmärkten bedroht den boomenden Markt für Fusionen und Übernahmen, der für dieses Jahr einen Rekord angepeilt hatte. Dies ist der Fall, da in vielen bevorstehenden Deals Aktien inbegriffen sind.

Die Aktivitäten im Geschäft mit Käufen und Verkäufen von Unternehmen bewegten sich 2015 auf ein Volumen von mehr als drei Billionen USD (2,6 Billionen €) zu, was ein neuer Rekordwert gegenüber dem bisherigen Hoch von 2007 gewesen wäre. Nun könnte das Tempo nachlassen, da die Verkaufswelle an den Börsen die Zuversicht der Entscheidungsträger belasten dürfte, durch Fusionen und Übernahmen oder Börsengänge Wachstum zu erzeugen.

Vor allem Transaktionen mit Aktienkomponenten laufen Gefahr zu platzen.

In mehr als der Hälfte der laufenden, noch nicht abgeschlossenen Transaktionen, sind Aktien Teil des Deals. „Die große Verkaufswelle an den Aktienmärkten und Sorgen im Hinblick auf Chinas
derzeitige Wachstumsraten werden wohl negative Auswirkungen auf anstehende M&A Deals und IPOs haben“, sagte Richard Cranfield, Partner in der Kanzlei Allen & Overy LLP in London. Deals, welche noch im Verhandlungsstadium und noch nicht publik seine, seien jetzt in Gefahr, ergänzte Cranfield, der in der Kanzlei Vorsitzender der weltweiten Gruppe für Unternehmenstransaktionen ist und Co-Head für Finanzinstitute.

Akteure hoffen auf Marktberuhigung

Akteure im M&A Markt hoffen darauf, dass die hohen Kursausschläge vorübergehender Natur sind. Eine länger anhaltende Verkaufswelle könnte die Bewertungen unter Druck setzen, die Verhandlungen beeinträchtigen und auf kurze Sicht dazu führen, dass Deals verschoben werden, so George Casey, Partner und weltweiter Vorsitzender der M&A Gruppe bei der Kanzlei Shearman & Sterling LLP in New York. Übernahmeziele notieren weltweit durchschnittlich 15% unter dem gebotenen Preis, zeigen von Bloomberg ausgewertete Daten. Ausgenommen sind dabei Deals mit negativen Abschlägen, in Fällen, wo Anleger Gefechte konkurrierender Bieter erwarten.

(Quelle: Bloomberg; Finanzen100.de)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

©tashatuvango/ fotolia.com

14.07.2026

Investitionsbereitschaft im Mittelstand fällt auf Allzeittief

Die Investitionsbereitschaft deutscher Mittelständler ist so niedrig wie seit Beginn der Erhebung 1995 nicht mehr. Nur noch 52% der Unternehmen wollen in den kommenden sechs Monaten investieren. Das zeigt eine Umfrage der DZ Bank und des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken unter mehr als 1.000 Firmen. Hohe Kosten bremsen Unternehmen Die Geschäftserwartungen bleiben schwach:

Investitionsbereitschaft im Mittelstand fällt auf Allzeittief
Meldung

©pitinan/123rf.com

14.07.2026

Elektroprämie befeuert den deutschen E-Auto-Markt

Die staatliche Kaufprämie hat den deutschen Elektroautomarkt im zweiten Quartal deutlich belebt. Mit knapp 208.400 Neuzulassungen wurde ein neuer Quartalsrekord erreicht. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg der Absatz um 54%. Von dem Wachstum profitieren jedoch vor allem ausländische Hersteller. Deutsche Konzerne wachsen langsamer Die deutschen Autobauer steigerten ihre Elektroverkäufe zwar um 31%, ihr gemeinsamer Marktanteil sank

Elektroprämie befeuert den deutschen E-Auto-Markt
Meldung

© pichetw/fotolia.com

13.07.2026

Globales M&A-Geschehen zeigt sich resilient

Der globale M&A-Markt hat das erste Halbjahr 2026 als Spiel zweier Hälften erlebt: Auf einen rekordverdächtigen Start folgte im zweiten Quartal ein spürbarer Rückgang. Das zeigt der aktuelle Quarterly Deal Performance Monitor (QDPM) von WTW, der in Zusammenarbeit mit dem M&A Research Centre der Bayes Business School erstellt wird. Auf Basis der Aktienkursentwicklung schnitten Käuferunternehmen,

Globales M&A-Geschehen zeigt sich resilient
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)