• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • High-Tech Gründerfonds: Deutsche Start-ups im Fokus der Investoren

19.04.2017

High-Tech Gründerfonds: Deutsche Start-ups im Fokus der Investoren

Beitrag mit Bild

© tashatuvango/fotolia.com

Deutsche Technologie Start-ups stehen im Fokus inländischer und ausländischer Investoren. Neben den Konzernen investieren auch mittelständische Unternehmen zunehmend in Start-ups. Sie wollen wachsen und suchen Kooperationen mit oder Zukäufe von jungen Unternehmen.

An vielfältigen Angeboten mangelt es nicht, wie Dr. Alex von Frankenberg, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds (HTGF), erklärt: „In unserem Portfolio sehen wir gerade im Hardwarebereich – speziell bei Logistik, Robotik, Sensorik und Virtual Reality – ein sehr großes Potential für Übernahmen durch Mittelständler und Konzerne. Der Verkauf des Netzwerk-Analysespezialisten RadioOpt an Vodafone war erst der Anfang.“ Auch bei Energiemanagement, Cloudlösungen und Internet of Things (IoT) verweist von Frankenberg auf eine steigende Zahl von Engagements wie den Verkauf der Kiwigrid-Anteile an AQTON SE oder den Aufbau eines Industriekonsortiums bestehend aus AQTON SE, innogy SE und LG Electronics: „Das sind Paradebeispiele für einen gelungenen Aufbau eines Unternehmens mit Venture Capital. Mit der Power der Industriepartner können die Unternehmen nun weiter international wachsen. Die Industrie wiederum profitiert vom frühen Zugang zu Innovationen.“

Früher Zugang zu Innovationen

Der High-Tech Gründerfonds, Deutschlands größter und aktivster Frühphaseninvestor, hat erst jüngst zwei weitere erfolgreiche Exits realisiert: Die Dräger Safety AG & Co. KGaA hat 51 Prozent der Anteile an der bentekk GmbH, einem Start-up zur Entwicklung innovativer Gasmessgeräte für die Industrie, erworben. Mit dem Zukauf kann Dräger seine Kompetenz im Bereich der mobilen Gasmesstechnik weiter ausbauen. Als Seedinvestor hat der High-Tech Gründerfonds bei dieser Transaktion seine Anteile abgegeben.

Beim zweiten erfolgreichen Exit des High-Tech Gründerfonds handelt es sich um die Akquisition der Cumulocity GmbH durch die Software AG. Die Cumulocity GmbH entwickelt innovative Lösungen für das Internet der Dinge (Internet of Things/ IoT) und bietet mit ihrer IoT-Cloud eine Anwendungs- und Geräte-Management-Plattform zur einfachen Anbindung für vernetze Geräte und Sensoren. Die Einbindung der IoT-Lösungen der Cumulocity GmbH in das Produktportfolio der Software AG ermöglicht es Unternehmen, ihre IT-Anwendungen einfacher, schneller und besser in operative IoT-Geräte zu integrieren. Für die Software AG ist die Übernahme der Cumulocity GmbH ein weiterer Schritt beim Ausbau ihrer Technologieführerschaft im IoT-Bereich.

Mehr Investoren aus Schwellenländern

Deutsche Technologieunternehmen und Start-ups erfreuen sich aber nicht nur bei inländischen, sondern auch bei ausländischen Investoren immer größerer Beliebtheit. China und Indien holen bei den Übernahmen von kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Start-ups auf. Dies gilt überwiegend für die industrielle Produktion und den Life Science Bereich.

(Quelle: HTGF vom 11.04.2017)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© Denis Junker / fotolia.com

04.06.2026

Zahlungsverzug setzt Unternehmen unter Druck

Späte Zahlungen und steigende Forderungsausfälle setzen deutsche Unternehmen unter Druck. Die schwache Konjunktur verschärft die Situation – mit direkten Folgen für Liquidität und Lieferketten. Das aktuelle Atradius-Zahlungsbarometer für Deutschland zeichnet ein besorgniserregendes Bild der wirtschaftlichen Lage. „Während sich die Kreditbedingungen der Banken in ganz Westeuropa verschärfen, ist der Druck auf deutsche Unternehmen aufgrund ihrer starken

Zahlungsverzug setzt Unternehmen unter Druck
Meldung

© Olivier Le Moal/fotolia.com

03.06.2026

Stablecoins: Neue Spielregeln im Wholesale Banking

Das weltweite Angebot an Stablecoins dürfte sich bis 2030 auf das Fünf- bis Zwölffache erhöhen. Digitale Bargeldinstrumente sind dabei, die Architektur des Zahlungsverkehrs grundlegend zu verändern – für Banken wird es damit zur dringenden strategischen Priorität, ihre Rolle in diesem Ökosystem neu zu definieren. Das hat die Studie „From Hype to Hard Value: Stablecoin and

Stablecoins: Neue Spielregeln im Wholesale Banking
Meldung

pitinan/123.rf.com

02.06.2026

Finanzplanung per KI: Das Vertrauen wächst

Beim Geld hört die Freundschaft bekanntlich auf. Das Vertrauen in Maschinen wächst dagegen: 39 % der Menschen in Deutschland nutzen Künstliche Intelligenz, um ihre Finanzplanung zu optimieren. Das zeigt der aktuelle „AI Sentiment Index 2026 – Fokusthema Finanzen“ von EY, für den weltweit rund 18.000 Menschen in 23 Ländern befragt wurden, darunter 1.000 in Deutschland. Damit

Finanzplanung per KI: Das Vertrauen wächst
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)