• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • IDW PS 345: DCGK-Auswirkungen auf die Abschlussprüfung

07.09.2021

IDW PS 345: DCGK-Auswirkungen auf die Abschlussprüfung

Beitrag mit Bild

©Egor/fotolia.com

Das IDW hat die Neufassung des Prüfungsstandards: Auswirkungen des Deutschen Corporate Governance Kodex auf die Abschlussprüfung (IDW PS 345 n.F.) veröffentlicht.

Die Regierungskommission „Deutscher Corporate Governance Kodex“ hat am 16.12.2019 eine neue Fassung des Kodex beschlossen. Der Kodex 2020 ist seit 20.03.2020 im Bundesanzeiger veröffentlicht. Er löst den bis dahin geltenden Kodex i.d.F. vom 07.02.2017 ab.

Überarbeitung des IDW PS 345 wurde notwendig

Der neu gefasste Kodex machte eine Überarbeitung des Prüfungsstandards: „Auswirkungen des Deutschen Corporate Governance Kodex auf die Abschlussprüfung“ erforderlich. Der verabschiedete IDW PS 345 n.F. umfasst im Wesentlichen redaktionelle Anpassungen; vor allem waren die bisherigen Ausführungen zur Abgabe einer Unabhängigkeitserklärung durch den Abschlussprüfer zu streichen.

Zudem hat man den bisherigen Anhang 1 („Übersicht über die Einzelregelungen des Deutschen Corporate Governance Kodex“) aktualisiert.

Weitere Angaben in der Erklärung zur Unternehmensführung

Darüber hinaus führt die Umsetzung neuer Empfehlungen des Kodex dazu, dass weitere Angaben in die Erklärung zur Unternehmensführung aufgenommen werden. Der Prüfungsstandard: „Auswirkungen des Deutschen Corporate Governance Kodex auf die Abschlussprüfung“ n.F. enthält daher Ausführungen zum Umgang des Abschlussprüfers mit diesen ergänzenden Angaben. Im Vergleich zu dem Verlautbarungsentwurf ergaben sich keine materiellen Änderungen.

IDW PS 345n.F. (05.2021) wird in Heft 9/2021 der IDW Life veröffentlicht.

(IDW vom 06.09.2021 / Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© moomsabuy/fotolia.com

01.07.2026

IPO-Markt mit Rekordvolumen im zweiten Quartal

Ein ereignisreiches 2. Quartal liegt hinter dem globalen IPO-Markt; die Zahlen weisen deutliche Verschiebungen im Vorjahresvergleich auf. Während die Zahl der weltweiten Börsengänge im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht von 246 auf 250 stieg, wuchs das Emissionsvolumen massiv von 32,1 auf 144,8 Milliarden US-Dollar. Damit wurde der höchste Quartalswert seit Beginn der EY-Aufzeichnungen im Jahr 2003

IPO-Markt mit Rekordvolumen im zweiten Quartal
Meldung

©pitinan/123rf.com

01.07.2026

Unternehmen vermelden hohe Investitionsbedarfe, aber niedrige Investitionsplanungen

Die deutschen Unternehmen nehmen bei sich große Investitionsrückstände wahr. In einer Unternehmensbefragung, die KfW Research gemeinsam mit 19 Spitzen-, Fach-, und Regionalverbänden der deutschen Wirtschaft durchgeführt hat, gaben 92 % der Unternehmen an, dass sie grundsätzlich Investitionsbedarf haben. Am häufigsten sehen sie diesen im Bereich Digitalisierung, wo 53 % Bedarf melden. Demgegenüber planen allerdings lediglich 61 % der

Unternehmen vermelden hohe Investitionsbedarfe, aber niedrige Investitionsplanungen
Meldung

©tstockwerkfotodesign/de.123rf.com

29.06.2026

EU-Taxonomie bleibt Pflichtprogramm

Die EU-Taxonomie sollte ursprünglich dafür sorgen, dass Kapital stärker in nachhaltige Wirtschaftstätigkeiten fließt. Aber auch fünf Jahre nach ihrem Inkrafttreten ist die EU-Taxonomie für viele Finanzinstitute vor allem ein regulatorisches Pflichtprogramm und noch kein wirksamer Hebel für Portfoliosteuerung, Produktentwicklung oder Kapitalallokation. Das ist das Kernergebnis einer Analyse der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland. Für die

EU-Taxonomie bleibt Pflichtprogramm
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)