• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Immer mehr DAX-Aktien befinden sich in den Händen ausländischer Investoren

31.07.2023

Immer mehr DAX-Aktien befinden sich in den Händen ausländischer Investoren

Die Wertpapiere von Deutschlands Top-Unternehmen befinden sich mehrheitlich – zu 52,1 % – in der Hand ausländischer Investoren.

Beitrag mit Bild

© fotogestoeber/fotolia.com

Nie zuvor haben die DAX-Konzerne so viel Geld an ihre Aktionäre ausgeschüttet wie in diesem Jahr – und nie zuvor floss so viel davon ins Ausland. Insgesamt 51,6 Milliarden Euro gehen in diesem Jahr als Dividende an die Investoren der DAX-40-Unternehmen, ein Anstieg um 7 % gegenüber dem Vorjahr.

Der Großteil des Geldes wird an Anleger im Ausland ausgezahlt: 26,3 Milliarden Euro gehen an ausländische Investoren, nur 19,7 Milliarden Euro an Anleger aus Deutschland. Der Grund: Die Wertpapiere von Deutschlands Top-Unternehmen befinden sich mehrheitlich – zu 52,1 % – in der Hand ausländischer Investoren. Anleger aus Deutschland besitzen lediglich etwas weniger als ein Drittel (31,3 %) der Wertpapiere der wichtigsten Wirtschaftsunternehmen des Landes. Der übrige Aktienbestand der DAX-Konzerne lässt sich nicht zuordnen.

Auslandsanteil steigt kontinuierlich

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Auslandsanteil weiter leicht gestiegen – um 0,6 Prozentpunkte –, während der Anteil deutscher Aktionäre erneut leicht gesunken ist (minus 0,2 Prozentpunkte). Aktuell liegen 22,3 % der Aktien der DAX-Konzerne in Depots von Anlegern im europäischen Ausland. Nordamerikanische Anleger halten 21,8 % der Aktien. Investoren aus anderen Weltregionen spielen nur eine untergeordnete Rolle.

Das sind Ergebnisse einer aktuellen Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY zur Aktionärsstruktur der im Deutschen Aktienindex (DAX) gelisteten Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr.

Vonovia im Ausland am beliebtesten

Am höchsten ist der Anteil ausländischer Anteilseigner bei Vonovia – 84 % der Aktien des Immobilienkonzerns sind in den Händen ausländischer Investoren. Die höchste Überweisung ins Ausland tätigt aber ein anderes Unternehmen: Mercedes Benz zahlt Dividenden in Höhe von 4,0 Milliarden Euro an ausländische Anleger, 1,6 Milliarden Euro fließen auf Konten deutscher Investoren.

Den höchsten Anteil deutscher Anleger weist hingegen mit 88 % die Porsche AG auf – die große Mehrheit der Aktien gehören der Volkswagen AG und der Porsche Automobil Holding SE.

(EY vom 25.07.2023 / Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro)


Weitere Meldungen


Meldung

© anyaberkut/fotolia.com

25.06.2026

Der deutsche Mittelstand überschätzt seine Cyber-Abwehrkräfte

Mittelständische Unternehmen bewerten ihre Widerstandsfähigkeit gegen Cyberangriffe deutlich positiver als objektive Prüfungen. In vielen Fällen sind zudem die Investitionen in IT-Sicherheit zu niedrig, um die Komplexität aktueller IT-Landschaften und regulatorischer Anforderungen angemessen zu berücksichtigen. Zu diesem Ergebnis kommt die PwC-Studie „Trügerische Sicherheit: der Mittelstand überschätzt seine Cyber-Resilienz“, der eine Befragung von 400 Führungskräften aus mittelständischen

Der deutsche Mittelstand überschätzt seine Cyber-Abwehrkräfte
Meldung

©fotomek/fotolia.com

24.06.2026

EU-Stresstest 2027: Mehr Proportionalität, neue Klimarisiken

Die Europäische Bankenaufsicht (European Banking Authority – EBA) konsultiert den überarbeiteten EU-weiten Stresstest. Dieser ist stärker risikoorientiert. Bei der Methodik, den Templates und Anleitungen, die bei dem Stresstest 2027 angewendet werden sollen, sind zum Beispiel die Datenanforderungen an die beaufsichtigten Unternehmen gesunken. Zudem sollen die Anforderungen des Stresstests mit aufsichtlichen Standards harmonisiert werden. Dadurch sinkt

EU-Stresstest 2027: Mehr Proportionalität, neue Klimarisiken
Meldung

©7razer/fotolia.com

23.06.2026

10 Jahre Brexit bremst britische Wirtschaft und deutschen Export

Zehn Jahre nach dem Brexit zeigt sich die britische Wirtschaft insgesamt robust, bleibt aber deutlich hinter ihrem Potenzial zurück. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des weltweit führenden Kreditversicherers Allianz Trade. Das hat auch Folgen für Deutschland und die Europäische Union (EU), die mit einer dauerhaft geringeren Handelsdynamik, stärkerem Wettbewerb und hoher Unsicherheit durch

10 Jahre Brexit bremst britische Wirtschaft und deutschen Export
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)