• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Industrie 4.0: Finanzierung als wesentliche Herausforderung

21.02.2018

Industrie 4.0: Finanzierung als wesentliche Herausforderung

Beitrag mit Bild

© Coloures-pic/fotolia.com

Eine aktuelle Studie zeigt sechs zentrale Herausforderungen, vor denen Fertigungsunternehmen bei der Umsetzung eines Industrie-4.0-Modells stehen. Digitale Kompetenzen und Zugang zu Finanzmitteln für die digitale Transformation sind dabei die wesentlichen Herausforderungen.

Die neue Studie von Siemens Financial Services (SFS) mit dem Titel „Praxisnahe Wege zur Industrie 4.0“ verdeutlicht die zentralen Herausforderungen für Fertigungsunternehmen weltweit bei der Implementierung von Industrie 4.0. Dazu wurden Vertreter der Fertigungsbranche und Fachleute aus dem Bereich Management Consulting befragt..Von den sechs zentralen Hindernissen, die in der Studie identifiziert werden, beurteilten die Vertreter der Fertigungsindustrie den Aufbau digitaler Kompetenzen sowie den Zugang zu angemessener Finanzierung als die beiden wesentlichen Herausforderungen.

Die weiteren vier Herausforderungen sind: Aufbau einer Kooperationskultur, Überwindung von Bedenken hinsichtlich Daten- und Cybersicherheit, umfassender Zugang zu einer ausreichenden Zahl und Bandbreite an Fallbeispielen sowie spezialisierte strategische Managementkapazitäten zur Entwicklung eines klaren, gestaffelten Plans für die Umsetzung von Industrie 4.0.

Die digitalisierte, automatisierte Industrie von morgen ermöglicht die Vernetzung von Menschen, Maschinen und Systemen. Für die Fertigung bietet dies eine Reihe von Vorteilen: höhere Effizienz, vorbeugende Wartung für bessere Anlagenverfügbarkeit und eine engere Zusammenarbeit durch digitalen Datenverkehr. Die Umsetzung eines Industrie-4.0-Modells dürfte jedoch schrittweise erfolgen, nicht als umfassende und plötzliche Veränderung.

Finanzierung frühzeitig berücksichtigen

Die Erstellung eines praxisnahen Plans für Industrie 4.0 lässt sich nicht auf eine einzige, simple Formel reduzieren, da sich das Umfeld der einzelnen Unternehmen unterscheidet. Dennoch stimmten die Befragten darin überein, dass eine robuste Methodik für die Entwicklung eines nachthaltigen Plans für Digitalisierung und Automatisierung unerlässlich ist. Die Konsensmethodik, die sich aus der Studie ergibt, umfasst sechs zentrale, miteinander verknüpfte Bereiche: Beurteilung von Hindernissen, Auswertung von Chancen, Bewertung der Effizienzgewinne, Einstellung und Ausbildung von Fachkräften, Entwicklung von digitalem Management und Integration der strategischen Finanzierung.

Nach Einschätzung der Befragten sollte die Finanzierung bei der Entwicklung eines nachhaltigen Plans für Industrie 4.0 frühzeitig berücksichtigt werden. Eine Betrachtung der Finanzierungsmöglichkeiten gleich zum Auftakt der Planentwicklung dient dazu, die Bandbreite an Optionen für Technologieinvestitionen, die im Rahmen der Strategieentwicklung für die Umsetzung von Industrie 4.0 zur Verfügung stehen, zu erweitern.

„Die frühzeitige Erwägung von Finanzierungsmöglichkeiten in den ersten Phasen der Strategie- und Planentwicklung verschafft Fertigungsunternehmen mehr Optionen beim Erwerb digitaler Technologien der nächsten Generation“, erklärt Kai-Otto Landwehr, Leiter der Einheit Commercial Finance von Siemens Financial Services in Deutschland. „Doch nur spezialisierte Finanzdienstleister kennen sich mit der Technologie für Industrie 4.0 aus und wissen, wie diese implementiert wird.

Die Studie können Sie nach Anmeldung hier herunterladen.

(Pressemitteilung Siemens Financial Services vom 06.02.2018)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

©putilov_denis/fotolia.com

17.02.2026

Wachstumsmotor Hightech

Ein Hightech-Potenzial von rund 1,7 Billionen Euro bietet deutschen Unternehmen die Chance, im internationalen Technologiewettbewerb entscheidend aufzuholen. In zentralen Schlüsseltechnologien liegen die Voraussetzungen, um Wertschöpfung zu skalieren und industrielle Stärke in zukünftigen Leitmärkten auszubauen – während andere Nationen wie die USA und China diese Hebel bereits systematisch nutzen und damit den Handlungsdruck für Deutschland erhöhen.

Wachstumsmotor Hightech
Meldung

©JulienEichinger/fotolia.com

17.02.2026

Deutsche Unternehmen blicken optimistisch gen Osten

Mittel- und Osteuropa gewinnt für deutsche Unternehmen in deren globalen Strategien weiter an Gewicht. Das zeigt eine aktuelle Umfrage von KPMG und dem Ost-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft, für die 115 Unternehmen hinsichtlich ihrer Geschäftserwartungen in der Region befragt wurden. 63 % der Firmen erwarten demnach, dass die Länder Mittel- und Osteuropas in den kommenden fünf Jahren

Deutsche Unternehmen blicken optimistisch gen Osten
Meldung

© WrightStudio/fotolia.com

16.02.2026

Wagniskapitalgeber setzen in Deutschland andere Prioritäten

Der deutsche Markt für Wagniskapital (Venture Capital, VC) weist teils deutliche Unterschiede zum weltweiten VC-Geschehen auf. So erhielten deutsche Start-ups aus dem Bereich Climate-Tech – die also an Technologien und Dienstleistungen zur Dekarbonisierung und zur Minimierung von Klimarisiken arbeiten – im vergangenen Jahr zwar deutlich weniger Investorengelder als in den Vorjahren. Trotz des Rückgangs auf

Wagniskapitalgeber setzen in Deutschland andere Prioritäten
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)