• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Institutionelle Investoren erwarten von Hedge Fonds zunehmend nachhaltige Investments

13.02.2020

Institutionelle Investoren erwarten von Hedge Fonds zunehmend nachhaltige Investments

Beitrag mit Bild

© weerapat1003/fotolia.com

Investoren erwarten von Hedge Fonds zunehmend, dass diese bei ihren Anlagen soziale und Umwelt-Themen berücksichtigen und auf eine nachhaltige Unternehmensführung achten.

Das hat eine gemeinsame Umfrage von KPMG, der Alternative Investment Management Association (AIMA) und CREATE Research unter 135 institutionellen Investoren, Hedge Fonds und Managern zum Thema Sustainable Investing ergeben. Diese stammen aus 13 Ländern (darunter Deutschland) und verwalten insgesamt 6,25 Billionen Dollar.

Demnach sagen 85 Prozent der befragten Hedge Fonds-Manager, dass institutionelle Investoren von ihnen heutzutage die Berücksichtigung von ESG-Kriterien erwarten würden. Doch erst 15 Prozent haben nach eigenen Angaben bereits entsprechende Kriterien formuliert sowie Gremien eingerichtet und betreiben auch ein auf ESG-Kriterien ausgerichtetes Research. Knapp die Hälfte der Befragten (44 Prozent) befindet sich hierbei in einem „fortgeschrittenen“ Stadium; jeder dritte (31 Prozent) ist noch dabei, zunächst das entsprechende Bewusstsein im Unternehmen zu schärfen. Zehn Prozent sagen, noch keinerlei Nachhaltigkeitsanstrengungen unternommen zu haben. Zwei von drei Hedge Fonds-Managern geben an, entsprechende Fortschritte würden durch einen Mangel an aussagekräftigen und einheitlichen Richtlinien sowie verlässlichen Daten behindert.

Hans Volkert Volckens, Head of Asset Management bei der KPMG AG: „Die intensive Diskussion über nachhaltige Investments sorgt dafür, die Kapitalmärkte und das Bewusstsein der Marktteilnehmer zu verändern. Wer heutzutage Risiko und Rendite berechnen will, kommt deshalb nicht mehr darum herum, Nachhaltigkeitsfaktoren mit in seine Kalkulation einzubeziehen. In der Hedge Fonds-Branche sind ESG-Kriterien nicht mehr nur ‚nice to have‘ sondern ein absolutes ‚must‘ geworden.“

Drei von vier institutionellen Investoren wiederum sind der Meinung, es sei noch zu früh, zu sagen, ob sich durch nachhaltige Investments zweistellige Renditen erzielen ließen. Auch in dieser Befragtengruppe bezeichnet jeder zweite einen Mangel an zuverlässigen und hochwertigen Daten als Herausforderung bei der Umsetzung von ESG-Strategien.

Die kompletten Umfrageergebnisse finden Sie als pdf-Datei hier.

(Pressemitteilung KPMG vom 10.02.2020)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© bakhtiarzein/fotolia.com

13.08.2026

Bevölkerung sieht Mehrwert in Open Finance

Die Open-Finance-Pläne der EU treffen in der Bevölkerung auf ein geteiltes Echo: Zwar kennt bereits ein Drittel der Europäerinnen und Europäer das Konzept – ein überraschend hoher Anteil. Doch während knapp ein Drittel der Bevölkerung darin bereits klare Chancen für die eigene Finanzplanung sieht, überwiegen bei der Mehrheit noch Skepsis und Datenschutzbedenken. Unabhängig davon, wann

Bevölkerung sieht Mehrwert in Open Finance
Meldung

©blende11.photo/fotolia.com

12.08.2026

Due Diligence 2026: Mehr Unsicherheit bei Transaktionen

Geopolitische Spannungen, fragile Lieferketten und technologische Umbrüche erschweren die Bewertung von Unternehmen. Laut dem „European Due Diligence Report 2026“ von Alvarez & Marsal reagieren Private-Equity-Investoren mit erweiterten Prüfprozessen. Basis ist eine Befragung von mehr als 80 Führungskräften europäischer Beteiligungsgesellschaften. KI wird zum Standard Mehr als 80% der Befragten nutzen KI bereits regelmäßig oder testen sie

Due Diligence 2026: Mehr Unsicherheit bei Transaktionen
Meldung

©peshkova/123rf.com

11.08.2026

Jedes vierte Startup hat wegen KI auf Neueinstellungen verzichtet

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz hat Auswirkungen auf die Jobs in Tech-Startups. In den vergangenen zwölf Monaten hat rund jedes vierte Tech-Startup (27 %) wegen KI auf Neueinstellungen verzichtet, 7 % haben deshalb sogar Stellen abgebaut. Zugleich haben 16 % aber wegen KI zusätzliches Personal eingestellt, in jedem zweiten Startup (50 %) hat KI keine Auswirkungen auf den Personalbedarf.

Jedes vierte Startup hat wegen KI auf Neueinstellungen verzichtet
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)