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11.08.2026

Jedes vierte Startup hat wegen KI auf Neueinstellungen verzichtet

KI verändert die Personalplanung von Startups spürbar; während viele auf Neueinstellungen deshalb verzichten, schaffen andere neue Positionen.

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©peshkova/123rf.com

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz hat Auswirkungen auf die Jobs in Tech-Startups. In den vergangenen zwölf Monaten hat rund jedes vierte Tech-Startup (27 %) wegen KI auf Neueinstellungen verzichtet, 7 % haben deshalb sogar Stellen abgebaut. Zugleich haben 16 % aber wegen KI zusätzliches Personal eingestellt, in jedem zweiten Startup (50 %) hat KI keine Auswirkungen auf den Personalbedarf. Alle Startups nutzen KI in ihren Geschäftsprozessen. Das sind Ergebnisse einer Befragung von 102 Tech-Startups im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „KI macht viele Bürotätigkeiten und insbesondere auch die Softwareentwicklung effizienter. Startups sind zum einen technologische Vorreiter, zum anderen besonders darauf angewiesen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders effizient einzusetzen“, sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst.

6 von 10 Startups erwarten 2026 steigende Beschäftigenzahlen

Im Schnitt haben Startups aktuell 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine offene Stelle. Vor einem Jahr waren es noch durchschnittlich 13 Beschäftigte, 2024 sogar noch 15. Im laufenden Jahr erwarten 6 von 10 Startups (62 %) steigende Beschäftigtenzahlen, im Durchschnitt um 4 zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Nur 6 % planen einen Stellenabbau, 26 % rechnen mit keiner Veränderung. In den kommenden zwölf Monaten wird in rund jedem zweiten Startup (47 %) KI keine Auswirkungen auf den Personalbedarf haben, 7 % sind noch unsicher oder wollen keine Angaben machen. Nur in 2 % der Startups sollen wegen KI Stellen abgebaut werden, in gut jedem vierten (28 %) wird wegen KI auf Neueinstellungen verzichtet – aber in fast jedem fünften (19 %) soll wegen des KI-Einsatzes zusätzliches Personal eingestellt werden.

(Bitkom vom 11.08.2026 / RES JURA Redaktionsbüro – vcd)


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