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20.06.2017

Jungunternehmer wollen ihr Umfeld inspirieren, ältere ihr eigener Chef sein

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Deutsche Jungunternehmer motiviert ihr positiver Einfluss auf ihr Umfeld stärker als gestandene Unternehmer. Dagegen schätzt die ältere Generation vor allem die Freiheit in ihren Entscheidungen, so die Studie "Essence of Enterprise" von HSBC Private Banking.

Deutsche Jungunternehmer motiviert ihr positiver Einfluss auf ihr Umfeld stärker als gestandene Unternehmer. Dagegen schätzt die ältere Generation vor allem die Freiheit in ihren Entscheidungen. Das ist ein zentrales Ergebnis der Studie „Essence of Enterprise“ von HSBC Private Banking, für die weltweit mehr als 4.000 Unternehmer befragt wurden. Die Ergebnisse in Deutschland decken sich mit den weltweiten Aussagen.

Als Grund für ihr Unternehmertum gaben in Deutschland 18% der Befragten im Alter bis 30 Jahre an, mehr Einfluss nehmen zu wollen. In der Generation ab 50 Jahren spielt dies für 9% eine Rolle. Diese Einflussnahme ist jedoch kein Selbstzweck, sondern wird positiv konnotiert. 37% der Jungunternehmer wollen das Beste für ihre Familie erreichen und 23% ihr Umfeld inspirieren. Unter den gestandenen Unternehmern gaben das knapp ein Drittel beziehungsweise 13% an.

Jungunternehmer widmen mehr Zeit dem Privatleben als ältere Generation

Die Jungunternehmer von heute seien die führenden Köpfe von morgen. Ihnen sei es besonders wichtig, Dinge in ihrem Umfeld positiv zu bewegen. Dafür setzen sie auf ein gutes Netzwerk und nachhaltiges Geschäft. Die jüngere Generation balanciert darüber hinaus ihre Zeit für unternehmerische und private Aktivitäten besser aus als die ältere. Junge Unternehmer in Deutschland widmen täglich etwas mehr als acht Stunden ihrem Privatleben, ihren beruflichen Aktivitäten etwa neun. Dagegen gibt die Generation der Unternehmer über 50 Jahren an, knapp sechseinhalb Stunden für Privates und zehneinhalb Stunden für Geschäftliches aufzuwenden. Auch international entfällt bei den Jungunternehmern mehr Zeit auf Privates als bei der älteren Generation. Im Durchschnitt sind es etwas mehr als sieben Stunden, während geschäftliche Aktivitäten rund zehn Stunden ausmachen. Die Abweichungen zur Zeitverteilung der älteren Generation sind jedoch deutlich kleiner.

Unternehmer im Alter ab fünfzig Jahren schätzen vor allem ihre Entscheidungsfreiheit

Eine vergleichsweise geringe Rolle für den Schritt in das Unternehmertum spielen in Deutschland finanzielle Überlegungen. Hierzulande nennen 23% das Mehren ihres persönlichen Wohlstands als Grund. International sind es 43%. Das gilt vor allem für die ältere Generation. Während weltweit rund 45% der gestandenen Unternehmer auf finanzielle Gründe verwies, waren es in der jüngeren Generation 38%. In Deutschland liegen die Quoten mit 22% für die älteren Generation beziehungsweise 23% für die jüngere deutlich unter dem internationalen Schnitt.

Als größte Herausforderung nennen deutsche Jungunternehmer die Aufgabe, ihre Geschäfte von der Spitze aus voranzutreiben. Rund 48% der Befragten unter 30 Jahren stimmte dieser Aussage zu, gefolgt von der Sorge um die finanzielle Sicherheit für ihre Familie. Die ältere Generation treibt mit 56% vor allem die Frage nach den Konsequenzen ihrer geschäftlichen Entscheidungen um. Sie lassen sich ihre Freude am Unternehmertum dennoch nicht nehmen. Rund die Hälfte gibt an, bei aller Arbeit auch den Spaß im Blick behalten zu wollen.

Die HSBC-Studie „Essence of Enterprise“ finden Sie hier zum Download.

(Pressemitteilung HSBC Deutschland vom 20.06.2017)


Redaktion

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