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07.12.2023

KfW-ifo-Mittelstandsbarometer: Geschäftsklima steigt zum zweiten Mal in Folge

Noch beruht der Stimmungsaufschwung nur auf den weniger pessimistischen Geschäftserwartungen, man rechnet für 2024 mit einer moderaten Konjunkturerholung.

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Das Geschäftsklima der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland steigt im November zum zweiten Mal in Folge – und zwar um genau einen Zähler auf -15,9 Saldenpunkte. Noch beruht der Stimmungsaufschwung nur auf den weniger pessimistischen Geschäftserwartungen, die im November recht deutlich um 3,0 Zähler auf jetzt -19,0 Saldenpunkte zulegen. Damit liegen sie zwar noch immer weit unter der Nulllinie, die für den langfristigen Durchschnitt steht. Aber die Richtung stimmt hier schon seit September, zeigt das aktuelle KfW-ifo-Mittelstandsbaromter. Die Beurteilung der Geschäftslage sinkt dagegen nach dem Plus im Vormonat aktuell um 1,4 Zähler auf jetzt -13,0 Saldenpunkte.

Unternehmensstimmung hat ihren Talboden durchschritten

Allerdings kommt die Verschlechterung der Geschäftslage allein aus dem gewichtigen Dienstleistungssegment, in dem auch das Geschäftsklima insgesamt um 1,4 Zähler zurückgeht. In allen anderen Hauptwirtschaftsbereichen melden die mittelständischen Unternehmen dagegen eine zumindest leicht verbesserte Geschäftslage und steigende Geschäftserwartungen, sodass das Geschäftsklima dort jeweils zulegt. Mit einem Plus von 4,7 Zählern ist der Anstieg im Großhandel am deutlichsten. Im Verarbeitenden Gewerbe, im Bauhauptgewerbe und im Einzelhandel geht das Geschäftsklima jeweils um etwa 2 ½ Zähler nach oben.

In den Großunternehmen steigt das Geschäftsklima um 2,0 Zähler – allerdings von einem noch tieferen Niveau – und liegt mit jetzt -24,7 Saldenpunkten noch deutlich unter dem Geschäftsklima im Mittelstand. Im November verbessern sich bei den Großunternehmen aber sowohl die Geschäftserwartungen als auch die Lageurteile.

„Ich rechne für 2024 mit einer moderaten Konjunkturerholung, die vor allem auf dem privaten Konsum beruht. Das Lohnwachstum wird voraussichtlich deutlich über der Inflationsrate liegen bei wohl stabiler Beschäftigung“, sagt Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW.

(KfW vom 06.12.2023 / RES JURA Redaktionsbüro)


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