• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • KfW: Verlängerung der Unterstützung von Start-ups und kleinen Mittelständlern

13.07.2021

KfW: Verlängerung der Unterstützung von Start-ups und kleinen Mittelständlern

Beitrag mit Bild

© KfW / Thomas Klewar

Für Landesförderinstitute (LFI) stehen weiterhin Globaldarlehen mit Haftungsfreistellung zur Finanzierung von Start-ups und kleinen Mittelständlern (Säule II) bei der KfW Bankengruppe bereit. Um die zusätzlichen Finanzierungsbedarfe zudecken, stellt die KfW im Auftrag des Bundes die weiteren Mittel bis zum 30.12.2021 zur Verfügung. Zusätzlich wurde die beihilferechtliche Obergrenze für Kleinbeihilfen auf 1,8 Mio. € pro Unternehmen (zuvor 800.000 €) erweitert, was mehr Flexibilität für Start-ups und kleine Mittelständler verschafft.

Ziel der Säule II ist es, Start-ups und kleine Mittelständler, die Finanzierungsbedarfe, jedoch keinen Zugriff auf die Venture-Capital-Fondsfinanzierungen der Säule I haben, mit Mezzanine- oder Beteiligungsfinanzierungen zu unterstützen und Finanzierungslücken zu vermeiden. Über die mit Haftungsfreistellung ausgestatteten Globaldarlehen können die Landesförderinstitute passgenau auf die jeweiligen Bundesländer zugeschnittene Förderinstrumente refinanzieren.

Zweite Säule der Start-up-Hilfen der Bundesregierung wird bis zum 30.12.2021 verlängert

Hiermit steht weiterhin ein flächendeckendes Finanzierungsangebot in allen Bundesländern zur Verfügung. Die konkrete Förderstruktur variiert dabei von Bundesland zu Bundesland. Möglich sind z.B. Finanzierungen über offene oder stille Beteiligungen. Die Säule II des Maßnahmenpakets ist seit Juni 2020 ein bewährtes Instrument, um Start-ups und kleine Mittelständler ohne Venture Capital-Fonds im Investorenkreis zu unterstützen. Die Verlängerung der Säule II wird die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Jahresverlauf weiter abfedern.

Start-ups und kleine Mittelständler weiter mit passgenauen Finanzierungen zu unterstützen

Die Corona Matching Fazilität (Säule I), die durch KfW Capital und den Europäischen Investitionsfonds an Ventue Capital-Fonds zur Finanzierung von Start-ups ausgereicht wurde, lief zum 30.06.2021 planmäßig aus. Die Säule I der Start-up-Hilfen des Bundes hat den Wagniskapitalmarkt während der Krise spürbar stabilisiert. Nach dem 1. Quartal 2020, in dem das Klima auf Rekordtief abgerutscht war, erholte sich der Venture Capital-Markt auch dank der Hilfen und weiterer Maßnahmen wieder rasch, so dass die Venture Capital-Investments in Deutschland zum Jahresende 2020 bereits wieder auf Vorjahresniveau waren.

Weitere Informationen sowie eine Übersicht der Landesförderinstitute finden Sie hier.

(Pressemitteilung KfW vom 12.07.2021)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

© alexlmx/fotolia.com

20.08.2026

Private Equity: Nachfolgewelle eröffnet neues Potenzial

Der globale Private-Equity-Markt hat sich im ersten Halbjahr 2026 trotz geopolitischer Konflikte, steigender Inflation und unterschiedlicher Zinspolitiken als widerstandsfähig erwiesen. Weltweit wurden 1,0 Billion US-Dollar in 9.294 Transaktionen investiert. Damit bewegt sich das Investitionsvolumen weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Zahl der Transaktionen entwickelte sich dagegen deutlich schwächer. Im rollierenden Zwölfmonatszeitraum sank das Investitionsvolumen leicht

Private Equity: Nachfolgewelle eröffnet neues Potenzial
Meldung

©Olivier Le Moal

19.08.2026

CO₂-Preis entscheidet über grüne Investitionen

Deutsche Industrieunternehmen würden mehr in klimafreundliche Technologien investieren, wenn der CO₂-Preis höher und zugleich verlässlich wäre. Dies zeigt eine aktuelle ifo-Umfrage. „Für viele Unternehmen machen planbare CO₂-Preise den Unterschied, ob sich etwa eine neue, klimafreundliche Anlage rechnet“, sagt ifo-Forscher Mathias Dolls. „Die befragten Unternehmen investieren im Schnitt erst, wenn der Preis konstant über 90 Euro

CO₂-Preis entscheidet über grüne Investitionen
Meldung

© fotogestoeber/fotolia.com

18.08.2026

DAX-Rekordzahlen verdecken strukturelle Schwächen

Die DAX-Konzerne haben im zweiten Quartal 2026 so viel verdient wie nie zuvor in einem zweiten Quartal. Laut einer Analyse der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft EY stieg der kumulierte operative Gewinn (EBIT) gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 16% auf 52,6 Milliarden Euro. Der Gesamtumsatz legte um 4,6% auf rund 463 Milliarden Euro zu. Hinter den Rekordwerten steckt

DAX-Rekordzahlen verdecken strukturelle Schwächen
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)