• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Banken verstärkt zur Kreditvergabe zu niedrigeren Zinssätzen bereit

03.06.2016

Banken verstärkt zur Kreditvergabe zu niedrigeren Zinssätzen bereit

Beitrag mit Bild

Corporate Finance

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am 01.06.2016 ihren 14. Bericht zu den Ergebnissen der Umfrage über den Zugang von Unternehmen zu Finanzmitteln veröffentlicht. Demnach signalisieren kleine und mittlere Unternehmen (KMU) weiter die verbesserte Verfügbarkeit von Außenfinanzierungsmitteln. Zudem sind Banken vermehrt bereit Kredite auch zu niedrigen Zinssätzen zu vergeben.

Kundenakquise weiterhin größtes Problem

Die KMUs im Euroraum erachteten den Zugang zu Finanzmitteln nach wie vor als ihr geringstes Problem (10 % nach 11% in der vorherigen Umfrage), wobei länderspezifische Unterschiede bestehen. Die größten Sorgen bereitete ihnen nach wie vor die Kundenakquise; dieser Faktor wurde von 27 % der befragten Unternehmen als Hauptproblem genannt nach 25 % in der vorangegangenen Erhebung. Wie zuvor meldete 1 % der Unternehmen per saldo einen gestiegenen Bedarf an Bankkrediten. Zum dritten Mal in Folge berichteten die KMUs per saldo von einer verbesserten Verfügbarkeit von Bankkrediten, erneut rückläufigen Zinssätzen und einem Anstieg des Volumens und der Laufzeiten bei Bank- und Überziehungskrediten. Von den 30% der KMUs, die einen Kredit beantragt hatten, erhielten 68% den gewünschten Darlehensbetrag in voller Höhe, während 8% eine Ablehnung hinnehmen mussten.

Die Umfrage wurde vom 10.03. bis zum 21.04.2016 durchgeführt. Die Stichprobe umfasste insgesamt 11.725 Unternehmen im Euroraum, von denen 10.709 (91%) weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

(Pressemitteilung Deutsche Bundesbank vom 01.06.2016)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

©peshkova/123rf.com

02.11.2026

CFO-Survey: Hohe Erwartungen an KI, aber wenig Kostentransparenz

Während viele Unternehmen in Deutschland KI inzwischen über Pilotprojekte hinaus einsetzen, gelingt der Sprung zur grundlegenden Transformation und umfassender KI-Nutzung bislang nur wenigen. Ein wesentlicher Grund: Es fehlt häufig an Transparenz bei Nutzen und Kosten. Das ergab der aktuelle CFO-Survey von Deloitte, für den zwischen dem 10.09.-02.10.2026 mehr als 120 Finanzvorstände deutscher Großunternehmen befragt wurden.

CFO-Survey: Hohe Erwartungen an KI, aber wenig Kostentransparenz
Meldung

© Sergey Nivens/fotolia.com

29.10.2026

Konjunktur zieht an, private Investitionen bleiben schwach

Die deutsche Wirtschaft zeigt zum Jahresende 2026 wieder Wachstumssignale. Das aktuelle Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) steigt deutlich über die neutrale 100-Punkte-Marke. Doch der Aufschwung bleibt fragil: Während Industrie und staatliche Investitionen die Konjunktur stützen, halten sich private Unternehmen weiterhin mit Investitionen zurück. Hohe Energiepreise und ungünstigere Finanzierungsbedingungen erschweren die Planung. Industrie

Konjunktur zieht an, private Investitionen bleiben schwach
Meldung

©EtiAmmos/fotolia.com

28.10.2026

Kritische Rohstoffe werden zum Finanzierungsrisiko

Engpässe bei kritischen Rohstoffen bedrohen zunehmend die Industrieproduktion. Laut Boston Consulting Group (BCG) unterschätzen viele Unternehmen ihre Abhängigkeiten und verpassen zugleich Chancen auf staatliche Finanzierungshilfen. Nachfrage übersteigt das Angebot deutlich Nach Berechnungen der BCG könnte die Nachfrage nach kritischen Rohstoffen wie Seltenen Erden, Lithium, Kupfer und Graphit bis 2040 bei 120 bis 250 % des

Kritische Rohstoffe werden zum Finanzierungsrisiko
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)