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02.12.2016

KMUs weiterhin mit gutem Zugang zu Bankkrediten

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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Bericht zu den Ergebnissen der Umfrage über den Zugang von Unternehmen zu Finanzmitteln veröffentlicht. Der Bericht enthält Angaben zu Änderungen der finanziellen Lage und des Finanzierungsbedarfs kleiner und mittlerer Unternehmen (KMUs) im Euroraum sowie zu deren Zugang zu Finanzmitteln in den sechs Monaten von April bis September 2016.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren 15. Bericht zu den Ergebnissen der Umfrage über den Zugang von Unternehmen zu Finanzmitteln („Survey on the access to finance of enterprises“) veröffentlicht. Der Bericht enthält Angaben zu Änderungen der finanziellen Lage und des Finanzierungsbedarfs kleiner und mittlerer Unternehmen (KMUs) im Euroraum sowie zu deren Zugang zu Finanzmitteln in den sechs Monaten von April bis September 2016; zudem wird die Situation von KMUs und Großunternehmen verglichen.

Die Kundenakquise bereitet den KMUs im Euroraum nach wie vor die größten Sorgen; dieser Faktor wurde von 25 % der befragten Unternehmen – nach 27 % in der vorangegangenen Erhebung – als Hauptproblem genannt, gefolgt von der Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte. Der Zugang zu Finanzmitteln wurde nach wie vor als geringstes Problem erachtet. Per saldo meldeten mehr KMUs eine Umsatzsteigerung (19 % der Befragten, verglichen mit 16 %), aber auch eine Zunahme der Kosten ohne Arbeitskosten (37 % nach 29 %). Angesichts der per saldo konstanten Anzahl von Unternehmen, die einen Anstieg der Arbeitskosten meldeten (unverändert 44 %), waren lediglich marginale Gewinnzunahmen festzustellen.

Weiterhin hohe Verfügbarkeit an Bankkrediten

Zum dritten Mal in Folge meldete nur 1 % der KMUs per saldo einen gestiegenen Bedarf an Bankkrediten, und gleichzeitig bestätigten die Unternehmen zum vierten Mal nacheinander eine per saldo höhere Verfügbarkeit von Bankkrediten und größere Bereitschaft der Banken zur Kreditvergabe zu niedrigeren Zinssätzen. Von den 29 % der KMUs, die einen Kredit beantragt hatten, erhielten 69% den gewünschten Darlehensbetrag in voller Höhe, während 7% eine Ablehnung hinnehmen mussten (zuvor 8 %).

Die Umfrage wurde vom 19. September bis zum 27. Oktober 2016 durchgeführt. Die Stichprobe umfasste insgesamt 11 233 Unternehmen im Euroraum, von denen 10 245 (91 %) weniger als 250 Mitarbeiter beschäftigten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

(Pressemitteilung Deutsche Bundesbank vom 30.11.2016)


Redaktion

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