• Home
  • /
  • Meldungen
  • /
  • Konjunkturtreiber aktuell durch negative Einflüsse überlagert

22.03.2023

Konjunkturtreiber aktuell durch negative Einflüsse überlagert

Aktuell werden Konjunkturtreiber durch strukturelle Risikofaktoren und Unsicherheiten überlagert. Die DIHK erwartet daher für das laufende Jahr ein Nullwachstum der Wirtschaftsleistung.

Beitrag mit Bild

©JürgenFälchle/fotolia.com

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung sieht Deutschland in seinem neuen Gutachten vor einer langsamen Erholung. Nach Einschätzung der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) bremsen vor allen strukturelle Risikofaktoren und Unsicherheiten das Wirtschaftswachstum.

„Zwar sind die Unternehmen besser durch die Wintermonate gekommen, als noch im Herbst zu befürchten war“, kommentiert DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben das Gutachten der „Wirtschaftsweisen“. Trotzdem droht die deutsche Wirtschaft in eine technische Rezession zu rutschen. Die umfassenden Stützungsmaßnahmen des Staates, die Intensivierung der Investitionen in klimarelevante Infrastruktur sowie Nachholeffekte aus den Covid-Jahren sprächen eigentlich für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation, so Wansleben.

Viele Faktoren behindern derzeit die konjunkturelle Erholung

Aktuell werden diese Konjunkturtreiber laut Wansleben allerdings durch strukturelle Risikofaktoren und Unsicherheiten überlagert: hohe Energiepreise, steigende Zinsen infolge der zu hohen Inflation, eine schwächelnde weltweite Nachfrage, Fachkräftemangel, zu langwierige Planungsverfahren und aktuell zusätzlich die Sorgen um die Stabilität der Finanzmärkte.

DIHK prognostiziert Nullwachstum für 2023

„Der dringend erforderliche Investitionsschub bleibt derzeit deshalb aus“, gibt der DIHK-Hauptgeschäftsführer zu bedenken. Aktuell erwarte die DIHK für das laufende Jahr ein Nullwachstum der Wirtschaftsleistung.

DIHK vom 22.03.2023 / Viola C. Didier, RES JURA Redaktionsbüro


Weitere Meldungen


Meldung

© fotogestoeber/fotolia.com

09.03.2026

Mehr Neugründungen größerer Betriebe

Im Jahr 2025 wurden in Deutschland rund 130.100 Betriebe gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 7,6 % mehr Neugründungen größerer Betriebe als im Vorjahr. Gleichzeitig stieg die Zahl der vollständigen Aufgaben von Betrieben mit größerer wirtschaftlicher Bedeutung um 0,8 % auf

Mehr Neugründungen größerer Betriebe
Meldung

©andreypopov/123rf.com

05.03.2026

Mittelstand zeigt sich wieder innovationsfreudiger

Deutschlands Mittelstand zeigt sich wieder etwas innovationsfreudiger. Im Zeitraum zwischen 2022 und 2024 haben 41 % – oder 1,6 Millionen – der mittelständischen Unternehmen innerhalb der vorangegangenen drei Jahre mindestens eine Innovation getätigt. Das waren zwei Prozentpunkte mehr als zwischen 2021 bis 2023. Die Ausgaben der Unternehmen für Innovationen lagen 2024 bei 35,4 Milliarden Euro, das waren

Mittelstand zeigt sich wieder innovationsfreudiger
Meldung

© Robert Kneschke /fotolia.com

04.03.2026

Baufinanzierungsstudie: Markt steht zunehmend unter Druck

59 Milliarden Euro Neugeschäftsvolumen: Der Baufinanzierungsmarkt verzeichnet im vierten Quartal 2025 ein Plus von 15 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Doch gestiegene Zinsen und konjunkturelle Unsicherheiten bremsen die Dynamik. Zu diesem Ergebnis kommt die Baufinanzierungsstudie Q4 2025 der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland (PwC) in Kooperation mit der Interhyp AG. „Das robuste Wachstum im Neugeschäft

Baufinanzierungsstudie: Markt steht zunehmend unter Druck
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)