28.05.2015

Kredithürde sinkt immer weiter

Beitrag mit Bild

Corporate Finance

Die Kredithürde für die gewerbliche Wirtschaft in Deutschland ist im Mai auf 15,7 Prozent gefallen, nach 16 Prozent im Vormonat. Dies ist erneut ein historischer Tiefstand. Das ohnehin extrem günstige Finanzierungsumfeld für die Unternehmen verbessert sich damit noch einmal.

Im Verarbeitenden Gewerbe sank die Kredithürde leicht auf 13 Prozent. Bei den Großfirmen fiel der Anteil der Firmen, die von Problemen bei der Kreditvergabe berichten, auf unter 8,8 Prozent. Auch bei den kleinen Firmen sank der Anteil wieder unter 20 Prozent. Bei den mittelgroßen Firmen stieg die Kredithürde hingegen leicht, liegt mit 12,1 Prozent aber weiterhin sehr niedrig.

Auch Baugewerbe profitiert von günstigen Krediten

Im Baugewerbe wurde der historische Tiefstand vom April nochmals unterboten. Nur noch 18 Prozent der Firmen berichteten von einer restriktiven Kreditvergabe der Banken. Im Handel stieg hingegen dieser Anteil um 0,2 Prozentpunkte auf 17,4 Prozent.

 (ifo Institut / Viola C. Didier)


Redaktion

Weitere Meldungen


Meldung

pitinan/123rf.com

30.09.2026

Unternehmen profitieren zunehmend von KI

Eine wachsende Zahl von Unternehmen zieht mittlerweile einen messbaren Nutzen aus Künstlicher Intelligenz: Rund die Hälfte von ihnen erwirtschaftet signifikanten Wert mit der Technologie – vor einem Jahr waren es lediglich 5 %. Das zeigt der neue „Applied AI Index 2026“ der Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG), für den 1.330 CEOs und Entscheiderinnen und Entscheider weltweit

Unternehmen profitieren zunehmend von KI
Meldung

murrstock/123rf.com

29.09.2026

Deutscher Emissionsmarkt zeigt Kontinuität

Der deutsche Markt für Börsengänge ist aktuell von kleinen Schritten geprägt: Die Aktivitäten fokussieren sich wie bereits im gesamten Jahresverlauf auf kleinere Erstnotizen, während große Börsengänge rar bleiben. Im dritten Quartal, das durch die Sommerpause traditionsgemäß ruhig verläuft, gelang immerhin zwei Börsenneulingen der Sprung aufs Parkett. Seit Januar verzeichnete die Frankfurter Börse bereits sechs Initial

Deutscher Emissionsmarkt zeigt Kontinuität
Meldung

© fotogestoeber/fotolia.com

28.09.2026

DAX-Konzerne bauen besonders viele Stellen ab

Deutschlands größte börsennotierte Unternehmen reduzieren ihre Belegschaften stärker als vergleichbare Konzerne in Frankreich, Italien und Spanien. Das zeigt das EY-Parthenon Employment Barometer 2026, für das die Nachhaltigkeitsberichte von 155 Unternehmen aus DAX 40, CAC 40, FTSE MIB 40 und IBEX 35 ausgewertet wurden. Fast 48.000 Stellen weniger Bei den DAX-Konzernen sank die weltweite Beschäftigung um

DAX-Konzerne bauen besonders viele Stellen ab
CORPORATE FINANCE Beratermodul

Haben wir Ihr Interesse für CORPORATE FINANCE geweckt?

Sichern Sie sich das Beratermodul CORPORATE FINANCE im 3 Monate Start-Abo (1 Monat gratis)